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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Jetzt sammelt die Jugend: „Dein Euro macht’s“

Landesweite Jugendsammlung startet heute in Mecklenburg-Vorpommern

27.000 Euro sammelten Jugendliche im Jahr 2009 zur Unterstützung der Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern und für eigene Projekte während der Zeit der vom Innenminister genehmigten Jugendsammelwochen. In diesem Jahr beginnt dieser Zeitraum genau heute am 28. September 2010.

Ohne Moos nix los – auch in der Jugendarbeit! Keine neue Erkenntnis und auch kein neues Phänomen. Für einen Projektantrag fehlen Eigenmittel? Der Jugendclub muss dringend renoviert werden? Die Jugendlichen wissen selber am besten was mit dem nötigen Kleingeld möglich wäre. Also muss das Geld her, kreative Lösungen sind gefragt. Eine davon und noch dazu ohne komplizierte Antragsverfahren ist die Jugendsammlung in MV. Dazu allerdings müssen die Jugendlichen selber vor die Tür: zur Jugendsammlung der Jugendorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern.

In den drei Wochen vom 28.09.-17.10.2010 dürfen jetzt junge und ältere Menschen überall im Land Geld sammeln für die Arbeit der Jugendgruppen. Die dazu befugten Personen ab 14 Jahren können sich mit vom Landesjugendring ausgestellten Sammlerausweisen legitimieren und dürfen dann an Haustüren, auf Straßen und Plätzen sammeln. Minderjährige Sammler müssen jedoch mindestens in Zweiergruppen unterwegs sein und müssen ihre Tätigkeit bis zum Einbruch der Dunkelheit beendet haben.

„In diesem Jahr haben sich 41 Vereine zur Sammlung angemeldet, welche insgesamt 570 Listen und 419 Ausweise abgefordert haben. Bei den teilnehmenden Vereinen ermittelten wir im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 17 Prozent. Die Anzahl der Sammelnden erhöht sich voraussichtlich um zehn Prozent“, sagt Claudia Heibrock vom Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern. Die 39-jährige betreut die Jugendsammlung seit vielen Jahren. „Die verhältnismäßige hohe Zahl der Sammelnden freut uns natürlich, deutet allerdings auch auf einen steigenden Bedarf von ‚kleineren’ Projektfinanzierungen im Land hin. Besonders erfreulich an der Jugendsammlung ist, dass die Jugendlichen und ihre Unterstützer selber wirksam werden können und den Bürgerinnen und Bürgern da wo sie wohnen in direktem Kontakt ihren Bedarf oder ihr Projekt erklären können. So kann Jugendbeteiligung durchaus auch aussehen.“


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