Internationale Konferenz zur Technischen Thermodynamik (THERMAM) an der Universität Rostock Ende Juli

Hauptgebäude der Universität Rostock am Universitätsplatz, Foto: ITMZ

Am 26. und 27. Juli 2018 findet am LTT-Rostock die Internationale Konferenz „Thermophysikalische Eigenschaften für die Technische Thermodynamik“ statt. Es handelt sich um die weltweit größte Tagung zur technischen Thermodynamik. Erwartet werden über 100 Teilnehmer aus über zwölf Ländern.

Thermophysikalische Eigenschaften von Stoffen spielen in vielen technischen Prozessen eine wichtige Rolle. Kern der Technischen Thermodynamik sind die Bilanzen und die Stoffeigenschaften. Bislang werden die Stoffeigenschaften gemessen und daraus thermodynamische Zustandsgleichungen bestimmt. In Zukunft wird man Stoffeigenschaften ausgehend von den Eigenschaften der Moleküle simulieren können. Der Fokus der Tagung liegt auf den künftigen Möglichkeiten zur Simulation und Modellierung von thermodynamischen Stoffeigenschaften. Damit kann es künftig gelingen, für technische Anwendung Stoffeigenschaften maßgeschneidert zu modifizieren.

Die Tagung widmet sich außerdem aktuellen Themen wie alternativen und erneuerbaren Energie sowie Fragen nach neuen Kraftstoffen und biologischen Brennstoffen. Außerdem werden thermodynamischen Eigenschaften von Nanomaterialien diskutiert.

Der Lehrstuhl für Technische Thermodynamik der Universität Rostock beschäftigt sich seit Jahren erfolgreich mit der Stoffdatenforschung, der Stoffdatenmessung, der Mehrstoffthermodynamik und der Molekularthermodynamik. So wurde zum Beispiel eine umfangreiche Analytik zur Bestimmung thermophysikalischer Eigenschaften wie Dichte, Dampfdruck, Löslichkeit, Viskosität und kalorische Zustandsgrößen aufgebaut. Im Rahmen der Lehre, aber auch der Grundlagenforschung und der Forschung für die Industrie wird dies aktiv genutzt.

Die Konferenz wird vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik der Universität Rostock gemeinsam mit der Fakultät für Wärmeenergie, der Aserbaidschanischen Technischen Universität in Baku und der Fakultät für Ingenieurwesen der türkischen Dokuz Eylul Universität in Izmir organisiert.

Pressemitteilung der Universität Rostock