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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Ilka Lochner-Borst: Aktive Diskussion um die Verbesserung der Studienqualität in M-V führen

Die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ilka Lochner-Borst, hat angekündigt, die von der SPD beantragte Anhörung zu den Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf die Studienqualität, für eine aktive Diskussion um die Verbesserung der Studienqualität in Mecklenburg-Vorpommern zu nutzen.

„Die Probleme rund um den Bologna-Prozess sind nicht neu. Sie liegen im Wesentlichen in den Mobilitätsfragen und der Durchlässigkeit. Die Probleme werden bereits umfassend diskutiert. Erst kürzlich hat sich beispielsweise die Kultusministerkonferenz der Thematik angenommen. Bildungsminister Henry Tesch hat über die Ergebnisse im Bildungsausschuss informiert.

Wir sollten in Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess dem niedersächsischen Weg folgen. Dort soll eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, in der Ministerium, Hochschulen und weitere Experten eine Fehleranalyse des bisherigen Umsetzungsprozesses erarbeiten und entsprechende Schlussfolgerungen ziehen. Dies erscheint mir ein ausgesprochen vernünftiger und lösungsorientierter Weg“, so Ilka Lochner-Borst.

„Hinsichtlich der im Rahmen der Proteste von Studenten kritisierten Studien- und Prüfungsordnungen kann die Landespolitik den Hochschulen lediglich Hilfestellungen geben. Solche Ordnungen zu erstellen ist die ureigene Aufgabe, die die Hochschulen im Rahmen ihrer Autonomie zu erledigen haben. In diesem Zusammenhang ist es natürlich wichtig zu klären, ob eine wahre Flut von Prüfungen zu jedem Modul tatsächlich nötig und für den Studienerfolg erforderlich ist.

Was die Proteste an unseren Hochschulen im Land betrifft, so habe ich an manchen Stellen kein Verständnis. Teilweise werden mit diesen demokratische Entscheidungsprozesse innerhalb der Hochschulen, an denen Studierende beteiligt sind, in Frage gestellt. Im Übrigen ist es traurig, wenn über E-Mails an die Studierendenschaft tagelang zunächst nach protestgeeigneten Themen gefahndet wird. Protest um des Protestes wegen hilft niemanden“, so Ilka Lochner-Borst.

Jutta Hackert


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