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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Hotels legen zu – Juli für Camper zu verregnet

„Mehr Gäste in den Hotels, in den Ferienwohnungen und Pensionen – insgesamt können wir mit dem Juli bei dem Wetter sehr zufrieden sein“, sagte der Minister für Wirt­­schaft, Arbeit und Tourismus Jür­gen Seidel am Freitag in Schwerin. „Das durchwachsene Sommer­wetter hat die Touristen nicht vom Urlaub in Mecklen­burg-Vorpom­mern abgehalten, die Branche ist weiter auf Wachstumskurs.“ Mit 3,46 Millionen Übernachtungen verbuchte die Branche ohne die Camping­plätze im Juli einen Zuwachs von 5,2 Prozent.

Auf den Campingplätzen in MV führte das nasse Wetter al­ler­dings zu einem Rückgang bei den Übernachtungen. Mit einer Million Übernachtungen wurden auf den 180 Plätzen des Landes 16 Pro­zent weniger gezählt als im Vorjahresmonat.

„Erfreulich sind auch die Zahlen bei den ausländischen Gästen“, sagte Seidel. „60.000 Gäste mit 168.000 Über­nacht­ungen bedeuten einen Zuwachs von 13,5 Prozent.“ Hier zeigt die monatelange hohe Präsenz des Landes in den Medien im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel Wirkung.

Die Inseln Rügen und Hiddensee sowie Usedom lagen in der Gunst der Gäste weit vorn, leichte Rückgänge verzeichneten die Ferien­gebiete bei der Gesamtzahl der Übernachtungen für die mecklen­burgische Ostseeküste und die Seenplatte. Von Januar bis Juni 2007 wurden insgesamt 14,3 Millio­nen Übernachtun­gen verzeich­net, 8,1 Prozent mehr als im Vor­jahr. „Mecklenburg-Vorpommern ist insgesamt auf dem richtigen Weg. Investitionen in Ganzjahresan­gebote steigern auch die Übernachtungszahlen im Winterhalbjahr konti­nuierlich“, sagte Seidel. „In der Hauptsaison sind Zuwächse nur noch sehr schwer zu realisieren.“

Die Auslastung der angebotenen Betten insgesamt lag im Juli bei 63,6 Prozent (Vorjahr 65,5 %), die der Hotels verbesserte sich von 63,4 Prozent auf 63,9 Prozent.

Mecklenburg-Vorpommern verfügt derzeit über das modernste tou­ristische Angebot in Deutschland. Es ist geprägt von einer großen Vielfalt der Angebote, insbesondere auch für schlech­teres Wetter, wie Freizeit- und Erholungsbäder, Mu­seen, Veranstaltungen, Well­ness- und Gesundheitsan­ge­bote.


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