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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Hochschulen und Energieminister beraten zur „Energiewende“

Schlotmann: Entwicklung neuer Technologien schafft Arbeit und viele Chancen für junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern

Zum ersten Mal sitzen Energieminister Schlotmann und Hochschulen in dieser Form zum Thema Energiewende an einem Tisch. Eingeladen hatte Energieminister Volker Schlotmann. Die Vertreter der Universitäten Rostock und Greifswald,sowie der Hochschulen Wismar, Neubrandenburg und Stralsund kamen am Montag, dem 06.02.2012 zur gemeinsamen Beratung zum Thema Energiepolitik und Energiewende ins Energieministerium in Schwerin.

„Wir sind uns einig, Mecklenburg-Vorpommern kann sich nach den vorliegenden Länderstudien besonders beim Studienplatzangebot und bei Forschungsmitteln für Energie noch steigern“, sagte Minister Schlotmann. “ Deshalb haben wir heute eine bessere und kontinuierliche Zusammenarbeit mit Lehre und Forschung vereinbart. Und dabei wird es eine enge Abstimmung mit dem Bildungsminister geben.“

Die Universität Rostock und die Fachhochschule Stralsund sind wichtige Partner des Energieministeriums beim Thema Netzausbau. So erstellt die Universität Rostock zurzeit federführend die Netzstudie II in Zusammenarbeit mit E.on-edis, der WEMAG, 50 Hertz Transmission (50 Hz), den Stadtwerken Waren, der FH Stralsund und anderen Partner aus MV. Die schnelle Entwicklung der Erneuerbaren Energien hat eine Aktualisierung der Netzstudie zur Integration der Erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern notwendig gemacht. Die Studie wird im Ergebnis den künftigen Netzausbaubedarf berechnen und sich mit den Netzentgelten befassen. Die Ergebnisse werden noch im 1. Halbjahr erwartet.

„Wir müssen die kreativen Potentiale in Lehre und Forschung an unseren Hochschulen für die Umsetzung der Energiewende nutzen“, so Schlotmann. „Das bedeutet einen wichtigen Wettbewerbsvorteil: Wir wären damit anderen Bundesländern einen Schritt voraus.“ Die Entwicklung neuer Technologien insbesondere zur Energiespeicherung und Strategien für die Energiewende bedeute neue, qualifizierte Arbeitsplätze im Land. „Das schafft Arbeit und viele Chancen für junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern“.
Die Gespräche zwischen Energieministerium und den Hochschulen sollen fortgesetzt werden.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung MV


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