Blutige Anschlagsserie in Paris


Freitag, der 13.November 2015. In Paris. Eigentlich sollte in der Stadt an der Seine ein Freundschaftsspiel im Fußballsport stattfinden. Zwischen den Nationalmannschaften aus Deutschland und Frankreich. Das gab es auch. Versank aber in der Bedeutungslosigkeit. Denn: In der Stadt der Liebe hielt erneut der Hass und die Intoleranz Einzug. Erneut wurde die französische Hauptstadt Opfer eines heimtückischen terroristischen Anschlags, ja einer ganzen Anschlagsserie. Mit Hunderten Toten und Verletzten.

Ausgerechnet Paris, diese Stadt, dieser Ort mit seiner mehr als 2000jährigen Geschichte. Eine Stadt, die für Zuneigung, Toleranz, „ewige Jugend“, große Gefühle, Mode und Lebensart sowie für ein interkulturelles Miteinander steht. Diese Stadt, die auch widersprüchlich ist, Reichtum wie Armut gleichermaßen repräsentiert..

Heinrich Heine meinte einst über die französische Metropole „Paris, die schöne Zauberstadt, die dem Jüngling so hold-selig lächelt, den Mann so gewaltig begeistert, und den Greis so sanft tröstet.“

Paris braucht nun selbst Trost, Zuneigung, Solidarität und Mitgefühl. Und hat jede Unterstützung verdient.
Keine Religion der Welt rechtfertigt derartige mörderische Angriffe. Die Täter können sich auf keinen Gott berufen. Ihr Handeln war nur eines: feige, bestialisch, mörderisch, durch nichts entschuldbar.

Gewalt war und ist nie eine Lösung. Meinungsunterschiede lassen sich nur im friedlichen Miteinander lösen!

Und nie vergessen… „Du und ich – wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“ (Mahatma Gandhi)

Marko Michels