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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Greifswald verbucht 5. Jahr in Folge wachsende Einwohnerzahl

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald gehört neben Rostock zu den einzigen kreisfreien Städten und Kreisen in Mecklenburg-Vorpommern, die wachsende Bevölkerungszahlen verzeichnet.

Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern heute in Schwerin mitteilte, lebten Ende des vergangenen Jahres insgesamt 54.362 Einwohner mit Hauptwohnsitz in der Universitäts- und Hansestadt, 231 mehr als im Jahr zuvor. Zähle man die 6.352 Menschen mit Nebenwohnung noch hinzu, so Renate Gaede von der Greifswalder Statistikstelle, habe Greifswald im letzten Quartal 2009 sogar wieder die Marke von 60.000 Einwohnern überspringen können. „Die Einwohnerzahlen sind damit das 5. Jahr in Folge gewachsen, nachdem sie 2004 mit gerade mal 52 669 auf den niedrigsten Stand gefallen waren“. Grund für das Plus sind weniger die Geburtenzahlen als vielmehr der Wanderungssaldo. 2009 zogen 266 mehr Menschen in die Stadt als wegzogen. Insgesamt waren es 4.072 Zuzüge, ein Großteil davon junge Leute – hauptsächlich Studenten. Die Stadt hatte 2005 dem Abwärtstrend bewusst gegengesteuert. Die Bürgerschaft beschloss damals eine so genannte Umzugsbeihilfe in Höhe von 150 Euro. Diese wird Auszubildenden und Studenten einmalig gewährt, wenn sie in Greifswald ihren Hauptwohnsitz nehmen. Allein 2009 betrug die Summe 259.676,87 Euro.

Dem Statistischen Amt zufolge wurden 2009 insgesamt 492 Babys geboren, 529 Menschen starben. Hier muss sich auch Greifswald der demografischen Entwicklung beugen. Dennoch steht die Stadt vergleichsweise gut da im Verhältnis zu anderen Kommunen und Kreisen im Land Mecklenburg-Vorpommern.


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