Genügend Interviewer geschult

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist für die europaweite Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung am 9. Mai 2011, den Zensus, vorbereitet. Wie die Statistikstelle des Amtes für Wirtschaft und Finanzen als offizielle Erhebungsstelle mitteilte, haben sich genügend Interviewer beworben.

„Wir haben 70 Erhebungsbeauftragte, die wir einsetzen können.“, informierte Renate Gaede von der Erhebungsstelle. „Hinzu kommen etwa 10 Personen in Reserve. Ein Großteil sind Rentner oder stehen kurz vor dem Ruhestand. Es sind aber auch rund 30 Studenten dabei, einige Arbeitslose und Berufstätige. Mit allen haben wir persönliche Gespräche geführt. Natürlich setzen wir nur solche Personen ein, die die Gewähr bieten, zuverlässig und verschwiegen zu sein. Voraussetzung für den Einsatz ist eine ausführliche Schulung, die im April stattfinden wird.“

Für die Haushaltsstichprobe werden etwa 10 Prozent der Bevölkerung befragt. „In Greifswald sind angesichts von knapp 60.000 Einwohnern etwa 650 Adressen betroffen“, erläuterte Renate Gaede weiter. „Die Interviewer werden alle Personen, die unter dieser Anschrift wohnen, befragen oder entsprechend anleiten, um die Fragebögen selbständig schriftlich oder im Internet ausfüllen zu können. Das Zensusgesetz sieht darüber hinaus eine komplette Erhebung in allen Studentenwohnheimen vor, das gleiche gilt für die Pflegeheime.“

Quelle: Universitäts- und Hansestadt Greifswald