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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Gesundheitsfonds bittet Ärmste des Landes zur Kasse

„Die Mehrheit der Fraktionen von SPD und CDU haben heute unseren Antrag ‚Auswirkungen der staatlichen Festsetzung einheitlicher Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung’ abgelehnt“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Marianne Linke, am Mittwoch.

„Damit werden auch in Mecklenburg-Vorpommern die Ärmsten erneut zur Kasse gebeten“, kritisierte Frau Dr. Linke.

„Mit dem einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent ab 2009 erhöht sich für etwa die Hälfte der gesetzlich Krankenversicherten in Mecklenburg-Vorpommern die Beitragsbelastung“, so Frau Dr. Linke. „Darunter sind Arbeitslose, geringfügig Beschäftigte, Rentner und Studenten, die nicht in der Arbeitslosenversicherung sind. Damit nutzt diesem Personenkreis die Senkung des Beitrages der Arbeitslosenversicherung nichts“, so Frau Dr. Linke.

„Deshalb ist die Landesregierung, die den Gesundheitsfonds mit getragen hat, in der Pflicht, sich für einen finanziellen Ausgleich für die Betroffenen einzusetzen“, betonte Frau Dr. Linke.


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