Das geschlossene Agieren der demokratischen Fraktionen hat sich in der Auseinandersetzung mit der rechtsextremistischen NPD-Fraktion im Landtag bewährt und sollte nach Ansicht des innenpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Peter Ritter, fortgesetzt und qualifiziert werden.


„Auch das Ergebnis einer Studie der Universität Greifswald belegt, dass dies die richtige Strategie in der Auseinandersetzung mit der NPD ist“, erklärte Ritter am Dienstag. Die gemeinsame Überzeugung, dass Neonazismus bekämpft werden muss, und ein entsprechendes Handeln dürften sich jedoch nicht auf das Parlament beschränken.

„Die Auseinandersetzung muss vor allem auch vor Ort verstärkt werden, in den Kommunalparlamenten, Vereinen und Verbänden, in der Schule und im Elternhaus“, betonte Ritter. „Nur so wird es gelingen, dass das demokratiefeindliche und menschenverachtende Denken und Handeln der NPD aus dem Parlament, den Straßen und den Köpfen verschwindet.“