Skip to main content

Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Gajek: Mecklenburgisches Staatstheater und nicht Stadttheater

Die Grünen-Politikerin fordert das Land auf, zu handeln.

Silke Gajek, Mitglied des Landtages und Landesvorsitzende der Bündnisgrünen M-V, forderte anlässlich der erneut drohenden Zahlungsunfähigkeit des Staatstheaters das Land auf, zu handeln. Die Stadt Schwerin habe bereits ihre Hausaufgaben gemacht, doch ein Staatstheater mit landesweiter Ausstrahlung sei nicht allein von einer Kommune zu retten, unterstrich Gajek.

„Dass dem Schweriner Theater sprichwörtlich das Wasser bis zum Halse steht, zeigt die Ankündigung, die Fritz-Reuter-Bühne schließen zu müssen. Leider wurde dieses Signal von der Landesregierung nicht verstanden“, führte die Grünen-Politikerin aus. Dies Einrichtung hingegen in eine andere Stadt zu verlegen, sieht Gajek nicht als Lösung: „Sie erfüllt mit wenigen anderen den Verfassungsauftrag, die niederdeutsche Sprache zu pflegen. Solch eine Institution gehört in die Landeshauptstadt und darf nicht zum Spielball zwischen den Theatern werden. Hier geht es um nichts weniger, als die kulturelle Zukunft unseres Landes. Das und nichts anderes haben die mehr als 50.000 Unterschriften der Volksinitiative gezeigt.“


Ähnliche Beiträge