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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Frühjahrstrockenheit führt zu erheblichem Anstieg der Waldbrandgefahr in MV

„Das anhaltend sonnige und trockene Frühlingswetter hat zu einem erheblichen Anstieg der Brandgefahr in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns geführt.

Im gesamten Land wurden entsprechende Warnstufen ausgerufen“, teilt der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus mit.

Derzeit gelten in Teilen der Landkreise Mecklenburg-Strelitz und Müritz erstmals in diesem Jahr die höchste Waldbrandwarnstufe 4 (höchste Waldbrandgefahr). Die Warnstufe 3 (hohe Waldbrandgefahr) wurde für die Landkreise Uecker-Randow, Demmin und die Stadt Neubrandenburg sowie für Teile der Landkreise Parchim, Ludwigslust, Güstrow, Mecklenburg-Strelitz, Müritz und Ostvorpommern ausgerufen. Lediglich in der Hansestadt Rostock und im Landkreis Bad Doberan gilt noch die Waldbrandwarnstufe 1 (Waldbrandgefahr). In allen anderen Regionen herrscht erhöhte Waldbrandgefahr (Stufe 2).

„Zum Pfingstwochenende wird sich das Wetter frühsommerlich und trocken bleiben. Durch die geringe Luftfeuchtigkeit von unter 40 Prozent muss mit einer weiter zunehmenden Waldbrandgefahr gerechnet werden“, macht Minister Dr. Backhaus deutlich und appelliert mit Nachdruck an die Bevölkerung und die Gäste des Landes, alles zu unterlassen, was zu einem Brand in der Wald- und Feldflur führen könnte. Die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen seien unbedingt einzuhalten. Dazu gehören:

-Im und am Wald (Mindestabstand 50 Meter) darf kein Feuer entzündet werden.
-Rauchen im Wald und in der Feldflur ist zu unterlassen!
-Werfen Sie keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto!
-Das Parken von Fahrzeugen auf den Waldzufahrten ist zu unterlassen, um den Lösch- und Rettungskräften die Zufahrt zu ermöglichen.
-Alle bemerkten Brände bitte unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110) melden.

Nähere Informationen sind im Internet unter www.wald-mv.de veröffentlicht.

Bereits ab Warnstufe 1 setzen die Forstbehörden Bereitschaftsdienste ein und besetzen die mit Kameras ausgerüsteten Waldbrandüberwachungszentralen.


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