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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Flüchtlingsrat MV e.V. – „Wer lange hier ist, muss bleiben können!“

Bleiberecht und andere Möglichkeiten – eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Schwerin in freundlicher Kooperation mit der Landeshauptstadt Schwerin.

Am Freitag, 2. Oktober 2009, am Tag des Flüchtlings, lädt der Flüchtlingsrat M-V e.V. zu einem Vortrag und zur Diskussion über die Bleiberechtsregelung von 10 – 13 Uhr nach Schwerin ein. Achtung! Ort ist das Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstr. 12, nicht das Bernhard-Schräder-Haus in der Klosterstraße, wie in der SVZ angekündigt. Als Gesprächspartner werden da sein Dr. Joachim Krech, stellv. Staatssekretär, Innenministerium M-V sowie Volker-Maria Hügel von der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender, GGUA Münster.

Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen! Wir fragen danach, wie erfolgreich ist die Umsetzung der Bleiberechtsregelung in Mecklenburg-Vorpommern erfolgt? Was geschieht nach dem 31.12.2009, wenn die Bleiberechtsregelung ausläuft? Und welche Lösung gibt es für Personen, die jetzt seit 6 Jahren und mehr bei uns leben, aber keine sichere Aufenthaltsperspektive haben? Deutschlandweit traf dieses auf 34.557 Menschen zu (Deutscher Bundestag, Drs. 16/13917, Stand 30.06.2009).

In Mecklenburg-Vorpommern sind ebenfalls Menschen betroffen. Ein Beispiel: Ein Mann, irakischer Staatsangehörigkeit, lebt seit 2001 in unserem Bundesland. Er ist gut integriert und arbeitet seit Jahren in einem Unternehmen für Fleischzerteilung. Nur wenige Wochen trennen ihn von der notwendigen Mindestaufenthaltsdauer, um ein Bleiberecht nach der Bleiberechtsregelung zu erhalten.

Programm
10.00 Uhr Begrüßung (Ulrike Seemann-Katz)
10.10 Uhr Wie weiter nach der Bleiberechtsregelung – Chancen und Hindernisse in den Verwaltungsvorschriften zum Aufenthaltsgesetz (Volker-Maria Hügel, GGUA Münster)

11.40 Uhr Altfallregelung in MV und Ausblick (Dr. Joachim Krech, stellv. Staatssekretär, Innenministerium M-V)
12.00 Uhr Fragen aus dem Publikum und Diskussion
13.00 Uhr Ende

Doreen Klamann-Senz


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