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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht M-V

Anstieg der Arbeitslosigkeit auch im Nordosten

AAAZwar stieg laut Direktion Nord der Bundesagentur für Arbeit die Arbeitslosenquote im Februar 2009 von 15,4 (Januar 2009) auf nun 15,5 Prozent, aber trotz dieses im Bundesdurchschnitt offiziell relativ geringen Anstieges ist M-V weiterhin das Bundesland mit der höchsten Arbeitslosenquote.

Die günstigste Lage ist im Kreis Bad Doberan (Arbeitslosenquote: 10,6 Prozent) zu verzeichnen. Sehr dramatisch ist die Situation im Kreis Demmin mit der Quote von 21,2 Prozent.

Während einige Unternehmen in M-V noch auf Kurzarbeit setzen bzw. bislang noch nicht erheblich von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise unmittelbar betroffen sind, ist zu befürchten, dass in den kommenden Monaten die Krisen-Situation auch hierzulande voll durchschlagen wird.

Ohne den „Schutzschirm“ der Bundesregierung, direkte oder indirekte staatliche Subventionen für zumeist große Unternehmen sähe die Lage sowohl hinsichtlich der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung als auch hinsichtlich der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt noch deutlich negativer aus.

Rechnet man u.a. die prekären Arbeitsverhältnisse, Tätigkeiten auf dem zweiten Arbeitsmarkt und Absolventen von Umschulungs- bzw. Qualifizierungsmaßnahmen hinzu, so stellt sich bereits  die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt noch „angespannter“  dar.

mic


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