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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

„Feuerwerk der Turnkunst“ an der Ostseeküste

Turn-Show gastiert in der Hanse- und Universitätsstadt

Das olympische Turnen, das heißt stets, Sportivität mit Grazie und Ästhetik zu verbinden. Berühmte Namen aus der Vergangenheit fallen da ein. Larissa Latynina etwa oder Vera Caslavska. Karin Janz, Erika Zuchold, Oksana Omeljantschik sind weitere. Oder auch Nadia Comaneci, Mary-Lou Retton und Maxi Gnauck. Und bei den Herren?! Klaus Köste, Sawao Kato, Nikolai Andrianow, Eberhard Gienger, Dimitri Bilosertschew, und, und, und …

Sechs Monate noch, dann werden die besten Turnerinnen und Turner der Welt in London um Olympia-Gold und hervorragende Platzierungen wetteifern, dann gibt es neue olympische Heldinnen und Helden zwischen Schwebebalken und Reck. Bis dahin gibt es jedoch noch jede Menge hochkarätiger nationaler und internationaler Wettkämpfe.
Auch in M-V geht es 2012 turnsportlich „rund“. Zunächst wartet jedoch noch ein ganz besonderer Höhepunkt: „Das Feuerwerk der Turnkunst“, Europas größte Turn-Show, die vom 27.12.2011 bis 24.01.2012 ihr 25. Jubiläum feiert, macht am 19. Januar 2012 Station in Rostock. Ab 19.00 Uhr werden die besten Künstlern der vergangenen 25 Jahre sowie hochkarätige neue Acts in der Stadthalle Rostock zu bestaunen sein.

Das Turn-Jahr 2012 beginnt also spektakulär in M-V. Und wie sieht die Geschäftsführerin des Landesturnverbandes M-V „das turnsportliche Ganze“ 2012?

Einmal nachgehakt bei Kati Brenner…

„Ich erhoffe mir weitere Impulse für die Entwicklung des Turnsportes im Olympia-Jahr 2012 …“

Frage: Das Jahr ist noch jung. Welches ist der große regionale turnsportliche Wettbewerb in M-V im neuen Jahr?

Kati Brenner: Der Höhepunkt 2012 ist das Landesturnfest vom 11. bis 13. Mai 2012 in der Barlachstadt Güstrow. Dort finden alle Landesmeisterschaften im Gerätturnen und der Sportakrobatik und einzelne Disziplinen in der Gymnastik statt.

Frage: Ende Januar gibt es ein „Feuerwerk der Turnkunst“ in Rostock. Was darf der interessierte Zuschauer dort erwarten? Werden auch Turnerinnen und Turner aus unserem Bundesland an der Show teilnehmen?

Kati Brenner: Der Name drückt aus, was den Zuschauer erwartet. Atemberaubende Darbietungen, ästhetische Turnkunst und auch etwas zum (turnsportlichen) Lachen werden die Zuschauer für zwei Stunden in den Bann des Turnens ziehen. Aus unserem Bundesland werden die Turnerinnen und Gymnastinnen des Hanseturnvereines sowie die Sportakrobaten des VfL Schwerin die Show bereichern.

Frage: Was erhoffen Sie sich insgesamt vom Turn-Jahr 2012 – für M-V und für Deutschland?

Kati Brenner: Weitere Impulse für die Entwicklung unserer Sportarten ist ein ganz wichtiges Ziel. Leistungssportlich hoffe ich, dass wir unser Niveau halten und an der einen oder anderen Stelle, wie in der Rhythmischen Sportgymnastik und beim Gerätturnen, erhöhen werden. Das olympische Jahr ist immer ein besonderes und beeinflusst auch uns – hoffentlich mit positiven Akzenten.

Frage: Das Jahresende und der Jahresanfang sind stets die Zeiträume für die Umfragen nach den Athleten des Jahres. Wer waren Ihre Turnerinnen und  Turner des Jahres 2011 – aus mecklenburgischer, deutscher und internationaler Sicht?

Kati Brenner: Hier kann ich nur für mich persönlich sprechen. Meine Sportlerin/Mein Sportler 2011 in M-V war Lea Godejohann, die erstmals für die Deutschland in der Rhythmischen Sportgymnastik an den Start ging. Aus deutscher Sicht ist es das Team der Frauen im Gerätturnen, die sich mit der Mannschaft für Olympia qualifiziert haben. International steht Philipp Boy bei mir auf Platz eins, der es zum zweiten Mal hintereinander geschafft hat, Vizeweltmeister im Mehrkampf zu werden.

Frage: Ende Juli beginnen die Olympischen Spiele in London. Welche Erwartungen haben Sie an die olympischen Wettbewerbe im Turnsport?

Kati Brenner: Ich wünsche Deutschland und dem Turn-Team maximale Erfolge und glaube, dass wir mit der einen oder anderen Medaille aufwarten werden.

Dann weiterhin erfolgreiches turnsportliches Schaffen für Sie und den Landesturnverband!

M. Michels


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