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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

FDP kritisiert Lehrerbildungsgesetz scharf

Kreher: Landesregierung hat bei Lehrerbildung versagt

Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, erklärt zur heutigen Anhörung im Bildungsausschuss zum Lehrerbildungsgesetz der Regierungskoalition:

„Die Regierungsparteien SPD und CDU haben in Sachen Lehrerbildungsgesetz versagt. Das Vorhaben lockt keine Studenten her und vertreibt Schüler aus dem Land. Weil es nur auf Mecklenburg-Vorpommern zugeschnitten werden soll, wird das Gesetz Pädagogikstudenten aus dem deutschen und europäischen Arbeitsmarkt nahezu ausschließen. Das Lehrerbildungsgesetz – an der Landesregierung vorbei gepeitscht, um Zeit zu sparen – weist schwere handwerkliche Fehler auf und ist in sich widersprüchlich. Das wurde in der Anhörung deutlich. Dem Reformanspruch wird es nicht gerecht. Dieses Gesetz trägt nicht dazu bei, den Lehrerberuf in Mecklenburg-Vorpommern attraktiver zu machen, es orientiert sich nicht an den Vorgaben des Bolognaprozesses und an den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz.Die FDP-Fraktion fordert eine Reform mit dem Ziel, die Attraktivität des Lehrerberufs zu steigern. Denn ohne hoch qualifizierte Lehrer wird es künftig noch mehr an Fachkräften mangeln. Darum wird die FDP in die kommende Landtagssitzung einen Maßnahmenkatalog einbringen. Wir wollen, dass Hochschulen für ihre Lehrerbildung die Freiheit und die finanzielle Unterstützung durch das Land bekommen. Eine Lehrerausbildung nur für Mecklenburg-Vorpommern ist kontraproduktiv.“

Quelle: FDP-Landtagsfraktion M-V


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