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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Familienhebammen Teil eines Frühwarnsystems

Stralsund. Die Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, Dr. Margret Seemann, informiert sich anlässlich des Fachtags „Aufsuchende Sozialarbeit für Eltern und Mütter im Stadtteil Stralsund Grünhufe“ über die ersten Arbeitsergebnisse des Kleemobil – Familienhebammenprojektes.

Seemann: „Das Familienhebammenprojekt ist eine hervor­ragende Möglichkeit werdende Eltern und Mütter bereits während der Schwangerschaft mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Wichtig ist, dass schnelle und praktische Hilfe zum Schutz des Kindes angeboten werden.“ Seemann weist darauf hin, dass das Modellvorhaben auch ein Erfolg für das Land sei und bundesweit als beispielhaftes Projekt beurteilt werde. Das Sozialministerium habe in den Landeshaushalt für dieses Jahr 200.000 € für ein „Frühwarnsystem zur Förderung des Kindeswohls und zur Sicherung des Kindesschutzes“ eingestellt. Mit diesem Geld werden weitere Familienhebammen im Land finanziert. Auch das Bauministerium unterstützt das Familienhebammenprojekt mit 198.930 € Städtebauför­derungsmittel aus dem Bundesprogramm „Soziale Stadt“.

„Wir brauchen ein gutfunktionierendes Frühwarnsystem. Das Modellvorhaben ist daher ein wichtiger Schritt, um das Wohl unserer Kinder zu schützen“, so Seemann.

Am 16.01.08 findet in der Auferstehungskirche in Grünhufe, Lindenallee 35, 18437 Stralsund, ab 10:00 Uhr der 1. Fachtag des Modellprojektes statt. Das Projekt existiert seit dem 01.07.07. Zielgruppe sind u.a. Schwangere, Mütter unter 18 Jahren, alleinerziehende mit neugeborenen, Mütter mit Migrationshintergrund, im Betreuungszeitraum von Schwangerschaftsbeginn bis zum 1. Lebensjahr des Kindes.


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