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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Falsche Verkehrspolitik der Landesregierung

Auf Einladung von Bündnis 90/ Die Grünen trafen sich am Montag Vertreter von Pro Bahn, Verkehrsclub Deutschland (VCD), Allgemeiner deutscher Fahrradclub, B.U.N.D. Rostock sowie die Spitzenkandidatin der Bündnisgrünen Ulrike
Seemann-Katz in Wismar um über die  Verkehrspolitik der Landesregierung zu diskutieren.

Die Situation des Radwegenetzes wurde von allen Teilnehmern bemängelt Eine bessere Vernetzung des Radverkehrs könne nur durch eine überregionale Koordination gewährleistet werden, so Seemann-Katz. „Die Landesregierung unterschätzt den Stellenwert des Radverkehrs“, kritisiert die Bündnisgrüne. Jedoch seien nicht nur Touristen, sondern auch Berufspendler und Schüler von der schlechten Ausstattung betroffen.

Die Kürzung der Regionalisierungsmittel im Bereich des Schienenpersonenverkehrs  würden von der Landesregierung hingenommen, da man auf die Mehreinnahmen durch die Mehrwertsteuererhöhung setze, dies sein eine
Milchmännchenrechnung kritisiert Seemann-Katz. Sie fordert die Landesregierung auf, die Zweckentfremdung der
Regionalisierungsmittel für die Schülerbeförderung einzustellen. Sie schlägt vor, Mittel aus den Mehreinnahmen hierfür sowie für die Schaffung eines integralen Taktfahrplans zur Verfügung zu stellen.  „Verkehrspolitik darf
sich nicht auf das Auto beschränken“, ergänzt Seemann-Katz.


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