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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Fachkräftemangel lässt sich nicht wegwünschen

Michael Roolf, Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion erklärt zur Fachkräftediskussion:

„Deutschland und auch Mecklenburg-Vorpommern werden in den nächsten Jahren nicht auf eine qualifizierte Zuwanderung verzichten können. Das fängt im Gesundheitssystem an und endet bei qualifizierten Mitarbeitern in den Bereichen Forschung, Innovation und Lehre. Augenwischerei und ideologische Scheindebatten werden den anstehenden Problemen jedoch nicht gerecht. CDU und SPD sind in diesem Land seit mehreren Jahren politisch verantwortlich, doch sie haben es bisher nicht vermocht, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. Der Fachkräftemangel weitet sich aus, die Schulabbrecherquoten sind konstant hoch und die Abwanderung aus MV hält unvermindert an. Die Schulen und Berufsschulen werden kaputt reformiert und finanziell geschwächt, statt gestärkt.

Wir müssen die Scheuklappen endlich absetzen und Antworten auf den immer stärker werdenden Fachkräftemangel finden. Natürlich gehört dazu eine bessere und bedarfsgerechtere Qualifizierung erwerbsloser Menschen, sowie eine Verbesserung der schulischen wie beruflichen Ausbildung. Aber wer ehrlich ist, der weiß, dass dies allein nicht ausreichen wird, um die weiter wachsende Lücke in den nächsten Jahren schließen zu können. Wir müssen wirksame und nachvollziehbare Rahmenbedingungen schaffen, um die benötigten Fachkräfte ins Land zu holen. Deutschland, als ein Land der Denker, darf sich nicht mit fadenscheinigen Argumenten aus dem Wettbewerb um die besten Köpfe verabschieden.“


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