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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Fachkräftekampagne: Schulaktion wird fortgesetzt

Aufklären über Zukunftsperspektiven im Land

Seit einem Jahr werden im Rahmen der Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV – Dein Land, deine Chance“ an den Schulen des Landes 1- bis 2-stündige Informationsveranstaltungen über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern angeboten. Die „Schulaktion“ geht in die zweite Runde. Sie wird auch in diesem Schuljahr fortgesetzt. Den Auftakt in diesem Schuljahr führt der erfahrene Berufsberater Jürgen Mundt am 5. Oktober in der Regionalen Schule Satow (s. Schultermine) durch.

Die Schulaktion ist ein fester Bestandteil der vom Wirtschaftsministerium und den Industrie- und Handelskammern getragenen Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV – Dein Land, deine Chance“. Die Initiative, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wird, soll die vorhandenen Ausbildungsstrukturen und beruflichen Perspektiven im Land bekannter machen. „Die große Resonanz auf die im vergangenen Jahr gestartete Schulaktion hat uns bestätigt, dass wir thematisch richtig liegen. Viele junge Menschen wissen zu wenig Bescheid über ihre beruflichen Perspektiven bei uns in Mecklenburg-Vorpommern. Die Aktion wird deshalb weitergeführt“, betonte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel.

Eine im Auftrag des Wirtschaftsministeriums durchgeführte Umfrage hatte ergeben, dass zu wenig Schüler mit den ausgezeichneten Möglichkeiten, vor allem in neuen Zukunftsbranchen vertraut sind. „Die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz und einen guten Berufseinstieg haben sich im Land deutlich verbessert. Ziel der Fachkräftekampagne ist es, diese Potenziale aufzuzeigen. Dafür gehen wir verschiedene Wege, informieren vor allem über das Internet. Die Schulaktion ist ein wichtiger Schritt, direkt mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen“, unterstrich Seidel.

Gemeinsam mit Berufsberatern der Arbeitsagenturen und zum Teil auch Unternehmern der Region hatte Jürgen Mundt im letzten Schuljahr 33 Schulen und dabei 55 Abschlussklassen besucht. Dabei hatte der ehemalige Ausbildungsverantwortliche bei der IHK zu Schwerin Kontakt zu rund 1.300 Schülern. „Die Schüler reagieren positiv und häufig überrascht auf die guten Möglichkeiten und Chancen im Land“, erklärte Berufsberater Mundt. „Hilfreich ist der Kontakt mit den Fachlehrern für Arbeit/Wirtschaft/Technik  der 9. Klassen, die künftig noch stärker einbezogen werden sollen“, so Mundt. „Besonders das Interesse an gewerblich-technischen sowie handwerklichen Berufen soll gestärkt werden.“ Der Kampagnenbeauftragte für die Schulen geht auf alle Fragen der Jugendlichen rund um einen optimalen Ausbildungsstart ein.

Quelle: WM


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