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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Erste Absolventinnenbörse für Mecklenburg-Vorpommern

Alle fünf Hochschulstandorte des Landes vertreten

Am 3. November 2010 veranstaltet das Projekt „Karrierewege für Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft M-V“ von 10 bis 17 Uhr in der Stadthalle Greifswald die erste Absolventinnenbörse für Mecklenburg-Vorpommern. Alle Hochschulstandorte des Landes sind in dem Projekt vertreten und veranstalten diese Börse gemeinsam, die unter der Schirmherrschaft des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur Henry Tesch und der Parlamentarischen Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung Dr. Margret Seemann steht.

Firmen und Betriebe in vielen Bereichen des Arbeitsmarktes beklagen einen beängstigenden Fachkräftemangel einerseits, andererseits nimmt der Anteil der erfolgreichen Absolventinnen an den Hochschulen des Landes ständig zu. Auch in den sogenannten Männerdomänen, also den MINT-Fächern, steigt die Anzahl der Frauen, die gegenüber ihren männlichen Mitbewerbern die besseren Abschlüsse machen. Aber gerade die gut ausgebildeten Frauen verlassen M-V, um ihre Chancen auf bessere Arbeits-, Verdienst- und Karrieremöglichkeiten in den alten Bundesländern wahrzunehmen.

Ziel der Absolventinnenbörse ist es, führende Firmen und Wirtschaftsvertreter des Landes und Absolventinnen der fünf Hochschulstandorte zusammenzubringen. Die Teilnahme an der Börse ist für Absolventinnen  kostenlos. Es stehen Busshuttles bereit, die die Absolventinnen von den Hochschulorten nach Greifswald bringen.

Über die messeübliche Präsentation hinaus bietet diese Börse den Vertretern von Firmen und Verbänden die Möglichkeit, ihren Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen im Vorhinein zu formulieren. Auf der anderen Seite erstellen die Absolventinnen bei der Anmeldung ein Profil ihrer Qualifikationen und melden ihrerseits ihr Interesse an einer bestimmten Branche oder Tätigkeit an. In sogenannten „Pitchings“, die seitens der Projektkoordinierung vereinbart werden, ergeben sich auf der Börse vielfältige Gelegenheiten  zu ersten Kontaktgesprächen. Zudem besteht die Möglichkeit, Antwort auf rechtliche Fragen rund um das Thema Arbeitsaufnahme, Vorstellungsgespräch und Gehaltsverhandlungen von einer kompetenten Fachjuristin zu erhalten. „Den Job will ich“ titelt das Unternehmen Staufenbiel, das über erfolgreiche Bewerbungsstrategien mit den Teilnehmerinnen vor Ort das Gespräch suchen wird. Der professionelle Bewerbungsmappencheck mitsamt dem kritischen Blick einer Fotografin auf die Unterlagen der Frauen ergänzt das breite Angebot. „Den Frauen wird in Greifswald ein attraktives Rahmenprogramm geboten, das für sich genommen für jede einzelne Frau nur Zugewinn bedeuten kann“, sagt Carina Hojenski, die Ansprechpartnerin an der Universität Rostock.

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter: www.frauenkarrierewege.de.


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