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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Erfolgreiche Wismarer Sportlerinnen und Sportler

Zahlreiche Erfolge im vergangenen Jahr 2010

Für die Sportstadt Wismar gab bzw. gibt es 2010/11 zahlreiche Jubiläen. Im letzten Jahr wurde der StadtSportBund Wismar 20 Jahre. Ende Dezember 2010 feierte die Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Strasse den 40. Jahrestag ihrer Eröffnung und auch 2011 stehen zahlreiche Jubiläen der verschiedenen Sportvereine der Hansestadt auf dem Programm. Anfang März fand nun – traditionell wie in anderen Städten in M-V auch, wie zum Beispiel in Rostock – die Sportlerehrung für die erfolgreichsten Athletinnen und Athleten des letzten Jahres statt.

Veranstaltungsort in Wismar war wiederum das Rathaus.

Nachgefragt bei SSB-Geschäftsführerin Kerstin Groth

„Die vielen ehrenamtlich Sportbegeisterten sind für mich der schönste Erfolg!“

Frage: Wismar ist ja seit Jahrzehnten eine erfolgreiche Sportstadt. Welche Erfolge – regional, national oder international – gab es 2010 zu bejubeln? Eine kleine Auswahl …

Kerstin Groth: Es gab ja eine Reihe großer Erfolge von Wismarer Sportlerinnen und Sportler, ob regional, bei Deutschen Meisterschaften oder bei internationalen Wettkämpfen. Allein die „nackten Zahlen“ sprechen für sich: 81 Landesmeister-Titel, 16 Norddeutsche Meister, ein Ostdeutscher Meister, drei Deutsche Meister, 10 Deutsche Vize-Meister bzw. DM-Dritte, 11 EM-Teilnehmer, drei EM-Titel, 2 Vize-EM-Titel, ein Vize-Weltmeister und sechs WM-Teilnehmer.

Das alles zeigt und beweist, dass Wismar auch eine sehr lebendige und ambitionierte Sportstadt ist. Doch hinter diesen Erfolgen stecken viel Enthusiasmus und Hingabe einerseits der Athleten/Athletinnen selbst, andererseits der Tatkräftigen in Verbänden und Vereinen, der Eltern und insbesondere der vielen ehrenamtlichen Trainer und Übungsleiter, von denen es in Wismar fast 200 gibt.

Im Kegeln, Rettungsschwimmen, Tennis, Judo, Motorsport, Segeln, Schwimmen, Bowling, Karate, Sportschießen, Tischtennis, Taekwondo, Handicap-Sport, Kung Fu, Leichtathletik, Boxen, Fußball, Handball, Radsport, Turnen und der Sportakrobatik gab es zahlreiche hervorragende Ergebnisse für den Wismarer Sport.
Die TSG-Handballerinnen, die Akrobaten um Albert Befus, Hannes Schenk, Conny Bagdahn oder Michelle Dunkel, die Schützengesellschaft um Uwe Sandhop, die Segler Matti und Finja Cipra sowie Jan Kurfeld, die Turnerin Anna Graumüller, die Leichtathleten mit Sebastian Sprössel, u.v.a.m. festigten den sportlichen Ruf Wismars.

Frage: WM-Teilnahmen/WM-Medaillen gab es für Wismar 2010 im Seniorensport, im Motorsport oder im Segeln. Was waren jedoch für Sie persönlich die schönsten Sport-Erfolge für Wismar?

Kerstin Groth: Es ist immer schwer, jemanden herauszuheben. Das würde ja bedeuten, die anderen zurückzusetzen. Der Wismarer Sport ist sehr facettenreich. Es gibt 47 Vereine und 4 Fachverbände mit mehr als 6.000 Aktiven in 33 Sportarten. Dazu engagieren sich, wie erwähnt, sehr viele Wismarerinnen und Wismarer unentgeltlich für den Sport. Das ist für mich der eigentlich schönste Erfolg – immer wieder.

Frage: Die große Sporthalle wurde vor knapp drei Monaten 40. Welche Erinnerungen, Ereignisse verbinden Sie mit der Halle?

Kerstin Groth: Für mich verbinden sich mit der Sporthalle viele angenehme Erinnerungen an zahlreiche Sport- und Kulturveranstaltungen. Hier findet traditionell im November unsere große Sport-Gala statt, für die wir mindestens doppelt so viele Karten vergeben müssten – so groß ist der Zuspruch.

Viele spannende Handballspiele mit den TSG-Damen, Internationale Vergleiche, Box-Turniere, Kampfsportshows, Schulsportfeste, Hallen-Fußball-Turniere gab es hier. Auch Konzerte mit namhaften Künstlern, so mit Roger Chapman, Juliane Werding, oder Partys für das jüngere und reifere Alter hatten und haben mit der Sporthalle eine hervorragende Lokalität.

Dann alles erdenklich Gute!

M. Michels


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