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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Erfolgreiche Wassersprünge bei den Europaspielen in Baku

Großbritannien mit vier Titeln – Rostock mit einmal Gold bzw. einmal Bronze

Die Wassersprung-Konkurrenzen bei den ersten „Europaspielen“ in Baku ließen einen Blick auf die Zukunft des europäischen Wasserspringens zu, denn an diesen nahmen Athletinnen und Athleten teil, die zwischen 14 und 18 Jahre alt waren – und somit die Leistungsträge in dieser so traditionsreichen Sportart „von morgen“ sind.

Insgesamt wetteiferten zwischen dem 17.Juni und 21.Juni 160 Springerinnen und Springer aus ganz Europa um die acht Goldmedaillen bzw. 24 Medaillen insgesamt.

Dabei dominierten vor allem die Sportlerinnen und Sportler aus Großbritannien mit viermal Gold, einmal Silber, einmal Bronze, aus Russland mit dreimal Gold, fünfmal Silber, einmal Bronze und – erfreulicherweise – aus Deutschland mit einmal Gold, einmal Silber, dreimal Bronze.

Bei den jungen Herren kamen die Sieger aus Russland (Nikita Shleikher vom Ein-Meter-Brett und Ilja Molchanow/Nikita Nikolajew vom Drei-Meter-Brett/Synchron sowie aus Großbritannien (James Heatly vom Drei-Meter-Brett und Matty Lee vom Zehn-Meter-Turm).

Drei Länder teilten sich hingegen die vier Goldenen bei den jungen Damen – Russland (Maria Poljakowa vom Ein-Meter-Brett), Großbritannien (Katherine Torrance vom Drei-Meter-Brett sowie Lois Toulson vom Zehn-Meter-Turm) und Deutschland (Louisa Stawczynski/Saskia Oettinghaus vom Drei-Meter-Brett/Synchron).
Für die Rostockerin Saskia Oettinghaus (WSC Rostock, Jahrgang 1998) gab es – neben Gold im Synchronspringen – vom Drei-Meter-Brett hinter Katherine Torrance aus Großbritannien und Jekaterina Nekrasowa aus Russland und vor Louisa Stawczynski bzw. Maria Poljakowa aus Russland zusätzlich Bronze.

Die anderen Medaillen für das deutsche Wassersprung-Team in Baku erkämpften Louisa Stawczynski (Silber vom Ein-Meter-Brett), Elena Wassen (Bronze vom Zehn-Meter-Turm) und Frithjof Seidel/Nico Herzog (Bronze vom Drei-Meter-Brett/Synchron).

Alles in allem waren es sportlich mehr als gelungene Wassersprung-Konkurrenzen aus deutscher Sicht in Baku – und eine Rostockerin, Saskia Oettinghaus (Gold bzw. Bronze), spielte dabei mit der Berlinerin Louisa Stawczynski (Gold bzw. Silber) eine Hauptrolle!

Marko Michels


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