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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

„Einen gewissen Anspruch an mich selbst…“

Der 62.Internationale Springertag in Rostock im Fokus

Es ist wieder Wasserspringer-Zeit in Rostock. Vom 24.Februar bis zum 26.Februar findet der 62.Internationale Springertag, zugleich 23.FINA Diving Grand Prix, in der Neptun-Schwimmhalle in Rostock statt. Dort werden an den drei Tagen 76 Wasserspringerinnen bzw. Wasserspringer aus 16 Nationen um die Siege und Medaillen in den acht Entscheidungen wetteifern. Aus weiteren fünf Ländern sind auch Kampfrichter beim diesjährigen Springertag aktiv, so dass insgesamt vor Ort 21 Nationen dabei sind.

Auftakt in den neuen olympischen Zyklus für die Wasserspringer

Nach den olympischen Wettkämpfen 2016 in Rio de Janeiro, dem Olympia-Jahr 2016 allgemein, ist Rostock der erste grosse internationale Wettkampf im Wasserspringen im neuen olympischen Zyklus, der seinen Höhepunkt 2020 mit den Spielen in Tokyo haben wird. Jüngere Wasserspringerinnen bzw. Wasserspringer stellen sich den Zuschauern und Preisrichtern ebenso wie erfahrene Sportlerinnen bzw. Sportler. „Ähnliches“ gilt für die Trainer der verschiedenen Teams.

Wie fing es eigentlich an?!

Kaum zu glauben, aber Rostock erlebt 2017 den bereits 62.Internationalen Springertag – das ist schon eine einzigartige Tradition in der sportlichen Welt des Wasserspringens.

Und… Wie heisst es doch in einem Werbeslogan für Hustenbonbon so schön: „Wer hat`s erfunden?!“ – Dieses Mal – ausnahmsweise nicht – die Schweizerinnen und Schweizer, auch wenn sie 2017 in Rostock wieder am Start sind.

Idee „bei einem Bierchen“…

„Diese Idee kam uns, Trainer Heinz Kitzig und mir, bei einem `Bierchen`in der Gaststätte der damals neu eröffneten Neptun-Schwimmhalle. Wir beide waren ziemliche `Freaks` des Wasserspringens, wie man heute wohl im positiven Sinne sagen würde. In den damaligen Gesprächen mit den Verantwortlichen der Stadt galten aber nicht nur sportliche Argumente… Wir mussten `beweisen`, dass es uns mit diesem Wettbewerb auch um Frieden und Völkerfreundschaft ging !“, verriet einst Max Kinast, das Rostocker Wassersprung-Denkmal, der unter anderem auch solche Wasserspringerinnen wie die dreifache Olympiasiegerin 1960/64, Ingrid Krämer, oder die Weltmeisterin 1973 bzw. Olympia-Zweite 1976, Christa Köhler, zugleich seine Ehefrau, formte.

Erfolgreiche Schützlinge und Rostock-Starterinnen

Zu Ingrid Engel-Krämer verriet Max Kinast: „Tja, die Ingrid bestach vor allem mit einer unbändigen Willensstärke und einem ungemeinen Fleiß. Talent war natürlich vorhanden, das allein machte jedoch nicht ihren Erfolg aus. Ingrid hatte anfangs Probleme mit der Figur, aber mit eiserner Selbst-Disziplin konnte sie dieses `Manko` schnell `beheben`!“.

Und über „seine Christa“ meinte er: „Christa war eine beachtliche `Mischung` aus Talent, Fleiß und Willensstärke. Sie zeigte ihre Stärke – gerade bei den internationalen Meisterschaften jener Jahre – in den Pflicht-Elementen. Vor allem beim WM-Sieg`73 war sie herausragend.“.

Deutsche Springerinnen und Springer mit den meisten Erfolgen

Die erfolgreichsten Länder – im Hinblick auf die Erfolge – bei den letzten 61 Internationalen Springertagen waren Deutschland (mit DDR bzw. Westdeutschland) mit 134 Siegen, China mit 114 Siegen und Russland/die Sowjetunion mit 44 Siegen. Insgesamt konnten zwanzig Länder beim „IST“ Siege erringen. Im letzten Jahr, 2016, gingen diese an China (sechs), Kanada und Deutschland (je einen).

Im Blickpunkt: Patrick Hausding

Sehr ambitioniert geht auch Patrick Hausding, Jahrgang 1989, Berliner TSC, der zuletzt bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro Bronze in der Entscheidung vom Drei-Meter-Brett erkämpfte, in das Wettkampf-Jahr 2017.

Seine Erfolgsbilanz ist ohnehin mehr als beeindruckend: bei Olympia Silber 2008 (Synchronspringen vom Zehn-Meter-Turm) und Bronze 2016 (Drei-Meter-Brett), bei EM zwischen 2008 und 2016 insgesamt 13 x Gold, 11 x Silber, 3 x Bronze, dabei neunmal hintereinander mit Sascha Klein Europameister im Synchronspringen vom Zehn-Meter-Turm, und bei WM zwischen 2011 und 2013 einmal Gold, einmal Silber.

Welche Ziele hat nun Patrick Hausding, der 2016 beim Internationalen Springertag in Rostock Gold vom Drei-Meter-Brett errang, für 2017?!

Nachgefragt

„Einen gewissen Anspruch an mich selbst…“

Patrick Hausding über sein Wettkampf-Jahr 2017, den Springertag in Rostock und sein Leben neben dem Wasserspringen

Frage: Welche Bedeutung, welchen Stellenwert hat der Springertag 2017 in Rostock für Sie?

Patrick Hausding: Der Springertag in Rostock ist für mich eine Generalprobe für den Beginn der Weltserie im Wasserspringen, deren erste Station die Wettkämpfe vom 27.Februar bis 5.März in Peking sind. Ich hatte ja seit den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ja keinen Wettkampf mehr. Die Veranstaltung in Rostock nehme ich mit, um einen Test, eine Standortbestimmung für mich zu haben: „Wie ist die Fitness?“ oder „Was macht der Körper mit?“. Vielleicht kann ich dank der gewonnenen Erkenntnisse in Rostock dann in Peking „noch etwas zulegen“…

Frage: In diesem Jahr gibt es ja unter anderem die Weltserie, die EM in Kiew und die WM in Budapest. Welche sportlichen Ziele haben Sie für die kommenden Wettkämpfe?

Patrick Hausding: Das ist eher schwer zu beantworten, gerade in einem nacholympischen Jahr. Letztes Jahr hatte ich körperliche Probleme und in diesem Jahr fing ich relativ spät wieder mit dem Wasserspringen an, weil die Fitness noch nicht komplett da ist. Ich musste mich zunächst um meine Regeneration und Rehabilitation kümmern. An den WM möchte ich natürlich teilnehmen und bei den EM ist meine Zielstellung schon, um die Medaillen mit zu springen. Ob es bei den WM auch zu einer Medaille reichen kann?! Da muss ich erst einmal schauen, wie ich durch die Saison komme. Als Olympia-Medaillen-Gewinner habe ich natürlich einen gewissen Anspruch an mich selbst, daher möchte ich – auch bei den Welt-Titelkämpfen – vorne ebenfalls dabei sein.

Frage: Noch eine kurze Rückschau auf Rio 2016…

Patrick Hausding: Für mich verlief Rio schon optimal. Ich hatte einige Probleme in der olympischen Saison 2016 und daher bin ich schon sehr zufrieden, dass ich einmal Rang drei und zweimal Rang vier in den Wettbewerben im Synchronspringen gegen stärkste Konkurrenz aus China, Nordamerika, letztendlich der ganzen Welt, belegen konnte. Deutschland ist ja eine eher kleine Wasserspringer-Nation, da ist es Bronze, die einzige Medaille für den DSV in Rio, schon ein Traum-Ergebnis.

Frage: Wie sieht Ihr Leben eigentlich neben dem Wasserspringen aus?!

Patrick Hausding: Ich bin „nebenher“ auch Student der Betriebswirtschaftslehre, allerdings wird das Studium etwas länger dauern als bei „normalen“ Studierenden. Ende 2016 musste ich zudem meinen Verpflichtungen als Soldat nachkommen und eine sechswöchige Weiterbildung bei der Bundeswehr absolvieren. Mein „Job“ ist allerdings das Wasserspringen, alles andere muss „hinten anstehen“.

Vielen Dank, weiterhin alles erdenklich Gute und maximale Erfolge 2017!

Exkurs: Vor zwei Jahren – die Wassersprung-Konkurrenzen bei den ersten Europa-Spielen 2015 in Baku

Beim 62.Internationalen Springertag 2017 in Rostock ist auch Lokalmatadorin Saskia Oettinghaus (Jahrgang 1998, WSC Rostock) erneut am Start – eine olympische Hoffnungsträgerin für die sportliche Stadt Rostock. Vor zwei Jahren, in Baku, beeindruckte die Hanseatin mit ihren Sprüngen…

…Die Wassersprung-Konkurrenzen bei den ersten „Europaspielen“ in Baku ließen einen Blick auf die Zukunft des europäischen Wasserspringens zu, denn an diesen nahmen Athletinnen und Athleten teil, die zwischen 14 und 18 Jahre alt waren – und somit die Leistungsträge in dieser so traditionsreichen Sportart „von morgen oder übermorgen“ sind.

Insgesamt wetteiferten zwischen dem 17.Juni und 21.Juni 2015 insgesamt 160 Springerinnen und Springer aus ganz Europa um die acht Goldmedaillen bzw. 24 Medaillen. Dabei dominierten vor allem die Sportlerinnen und Sportler aus Großbritannien mit viermal Gold, einmal Silber, einmal Bronze, aus Russland mit dreimal Gold, fünfmal Silber, einmal Bronze und – erfreulicherweise – aus Deutschland mit einmal Gold, einmal Silber, dreimal Bronze.

Bei den jungen Herren kamen die Sieger aus Russland (Nikita Shleikher vom Ein-Meter-Brett und Ilja Molchanow/Nikita Nikolajew vom Drei-Meter-Brett/Synchron sowie aus Großbritannien (James Heatly vom Drei-Meter-Brett und Matty Lee vom Zehn-Meter-Turm).

Drei Länder teilten sich hingegen die vier Goldenen bei den jungen Damen – Russland (Maria Poljakowa vom Ein-Meter-Brett), Großbritannien (Katherine Torrance vom Drei-Meter-Brett sowie Lois Toulson vom Zehn-Meter-Turm) und Deutschland (Louisa Stawczynski/Saskia Oettinghaus vom Drei-Meter-Brett/Synchron).

Rostockerin beeindruckte mit Gold und Bronze

Für die Rostockerin Saskia Oettinghaus (WSC Rostock, Jahrgang 1998) gab es zusammen mit Louisa Stawczynski (Dresdner SC von 1898) Gold im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett und zusätzlich im Einzel vom Drei-Meter-Brett hinter Katherine Torrance aus Großbritannien und Jekaterina Nekrasowa aus Russland und vor Louisa Stawczynski bzw. Maria Poljakowa aus Russland Bronze.

Die anderen Medaillen für das deutsche Wassersprung-Team in Baku erkämpften 2015 Louisa Stawczynski (Silber vom Ein-Meter-Brett), Elena Wassen (Bronze vom Zehn-Meter-Turm) und Frithjof Seidel/Nico Herzog (Bronze vom Drei-Meter-Brett/Synchron). Alles in allem waren es sportlich mehr als gelungene Wassersprung-Konkurrenzen aus deutscher Sicht in Baku – und eine Rostockerin, Saskia Oettinghaus (Gold bzw. Bronze), spielte dabei mit der Berlinerin Louisa Stawczynski (Gold bzw. Silber) eine Hauptrolle!

Mal schauen, was 2017 möglich ist?!

Übrigens: Neben dem 62.Internationalen Springertag findet auch der 17.OSPA-Ostsee-Cup im Schwimmen vom 24.Februar bis 26.Februar in der Neptun-Schwimmhalle in Rostock statt.

Zur Information: Zwischen Rostocker Neptunschwimmhalle und Budapester WM-Becken: Spannende Wettkämpfe im Wasserspringen im nacholympischen Jahr 2017 /62.Internationaler Springertag in Rostock vor dem Start /In fünf Monaten: 17.Weltmeisterschaften in der ungarischen Hauptstadt

In diesem Jahr geht es eigentlich zu den 17., aber vorher ist noch der 62. dran.

Der gewiefte Sportfan weiss bei diesen Angaben natürlich gleich, worum es sich handelt. Ja, die Wasserspringerinnen und Wasserspringer streben im Sommer, vom 14.Juli bis 30.Juli, zu ihrem Jahreshöhepunkt, den 17.Weltmeisterschaften in Budapest.

Aber: Vorher, vom 24.Februar bis 26.Februar, steht noch unter anderem der 62.Internationale Springertag, zugleich 23.FINA Diving Grand Prix, in Rostock auf dem Wassersprung-Wettkampf-Programm 2017.

76 aus 16 Ländern in Rostock

In Rostock werden 76 Springerinnen und Springer aus 16 Ländern in acht Wettbewerben starten, in Budapest werden dann rund 240 Springerinnen und Springer aus 50 Ländern in 15 Entscheidungen (einschliesslich Klippenspringen) dabei sein.

Rostockerin Saskia Oettinghaus auch beim IST 2017 dabei

Für das deutsche Wassersprung-Team nehmen neun Athletinnen und fünf Athleten am 62.Internationalen Springertag teil, so Tina Punzel, Lena Hentschel, Maria Kurjo, Kieu Duong, Elena Wassen, Christina Wassen,  Louisa Stawczynski, Friederike Freyer, die Rostockerin Saskia Oettinghaus, wie erwähnt, Patrick Hausding, Stephan Feck, Oliver Homuth, Lars Rüdiger sowie Florian Fandler.

Rostock ist sechs Monate nach den olympischen Wettkämpfen in Rio de Janeiro und fünf Monate vor den WM in Budapest eine wichtige sportliche Standortbestimmung für die Wasserspringerinnen und Wasserspringer.

Blick in die olympische und weltmeisterliche Historie

Unter den fünf olympischen Ringen in Rio gelangen den chinesischen Athletinnen und Athleten mit 7 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze die besten Sprünge ins Wasser. Nur die Briten schafften es einmal, die chinesische Sieges-Serie 2016 zu unterbrechen. Für Deutschland gab es Bronze durch Patrick Hausding vom Ein-Meter-Brett.

In Belgrad 1973 begann alles weltmeisterlich

Die ersten Weltmeisterschaften im Wasserspringen wurden 1973 in Belgrad präsentiert. Die Goldmedaillen in den vier Entscheidungen erkämpften seinerzeit die Rostockerin Christa Köhler im Kunstspringen der Frauen, Ulrika Knape im Turnspringen der Frauen, Philip Boggs aus den USA im Kunstspringen der Herren und Klaus Dibiasi aus Italien im Turmspringen der Herren.

Bislang 129 WM-Goldmedaillen im Wasserspringen vergeben

Zwischen den ersten WM 1973 im Wasserspringen und den vorerst letzten Welt-Titelkämpfen in dieser interessanten Sportart, 2015 in Kazan, wurden 387 Medaillen, darunter 129 Goldmedaillen, vergeben.

Kontinental betrachtet ist Asien mit 150 x Edelmetall (76 x Gold) vor Europa mit 131 x Edelmetall (27 x Gold), dem amerikanischen Doppelkontinent mit 87 x Edelmetall (23 x Gold), Australien/Ozeanien mit 18 x Edelmetall (2 x Gold) und Afrika mit einmal Edelmetall (einmal Gold) am erfolgreichsten.

Im Länder-Ranking belegt China mit 143 Medaillen (75 x Gold) vor Russland (mit UdSSR) mit 58 Medaillen (15 x Gold), den USA mit 45 Medaillen (15 x Gold), Deutschland mit 31 Medaillen (2 x Gold) und Kanada mit 25 Medaillen (6 x Gold) Rang eins.

Neben dem Gold von Christa Köhler 1973 erkämpfte auch das Duo Sascha Klein/Patrick Hausding WM-Gold im Synchronspringen vom Zehn-Meter-Turm der Herren 2013 in Barcelona.

WM-Gold auch für Australien und Simbabwe

Für Australien errangen bislang die gebürtige Russin Irina Laschko (2003 in Barcelona, Ein-Meter-Brett der Frauen) und Mathew Helm/Robert Newbery (2003 in Barcelona, Synchronspringen vom Zehn-Meter-Turm der Herren) zwei WM-Goldmedaillen. Und für den afrikanischen Kontinent triumphierte bei den WM 1994 in Rom Evan Stewart aus Simbabwe vom Ein-Meter-Brett der Herren.

Chinas Wassersprung-Gold-Ära bei WM begann 1986

Chinas goldene WM-Ära begann übrigens erst mit den Weltmeisterschaften 1986 in Madrid. Damals siegten bei den Frauen Gao Min im Kunstspringen und Chen Lin im Turmspringen. Zwei Jahre zuvor, bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, hatte Zhou Jihong im Turmspringen (Frauen) den ersten chinesischen Olympiasieg im Wasserspringen erkämpft.

Die erfolgreichste Wasserspringerin bzw. der erfolgreichste Wasserspringer der WM-Geschichte stammen natürlich ebenfalls aus China. Die Chinesin Guo Jingjing triumphierte zwischen 1998 und 2009 zehnmal bei WM und der Chinese Qin Kai holte sich zwischen 2007 und 2015 siebenmal WM-Gold.

Bis zu den 32.Olympischen Spielen 2020 in Tokyo sind es, auch für die Wasserspringerinnen und Wasserspringer, übrigens noch 53 Monate.

Olympische Wassersprung-Konkurrenzen in Asien: Ein Rückblick

Bislang fanden Olympische Sommer-Spiele dreimal in Asien statt, so 1964 bereits in Tokyo, 1988 in Seoul und 2008 in Peking.

In Tokyo 1964, bei den dortigen Wassersprung-Konkurrenzen, waren die USA mit dreimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze am erfolgreichsten. Die gemeinsame deutsche Mannschaft schaffte im Wasserspringen dank Ingrid Engel-Krämer, die für den SC Empor Rostock startete, einmal Gold im Kunstspringen und einmal Silber (hinter Lesley Bush aus den USA) Silber. In Rom 1960 hatte Ingrid Krämer bereits jeweils Gold im Kunst- und Turmspringen gewonnen.

Im Jahr 1988, bei den Spielen in Seoul, stellten China mit zweimal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze und die USA mit zweimal Gold, einmal Silber, zweimal Bronze die besten Teams im Wasserspringen. Der Amerikaner Greg Louganis wiederholte 1988 seinen Doppel-Erfolg im Kunst- bzw. im Kunstspringen von Los Angeles 1984. Schon 1976 in Montreal hatte er Silber im Turmspringen erkämpft.

In Peking 2008 war dann China deutlich „das Mass aller Wassersprung-Dinge“ mit siebenmal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze. Nur der Australier Matthew Mitcham holte die einzige „nicht-chinesische“ Goldmedaille 2008 im Wasserspringen. Aus deutscher Sicht errangen Ditte Kotzian bzw. die gebürtige Demminerin Heike Fischer (SC DHfK Leipzig) Bronze im Synchronspringen der Damen vom Drei-Meter-Brett und Patrick Hausding bzw. Sascha Klein Silber im Synchronspringen der Herren vom Zehn-Meter-Turm.

Chinas Wasserspringerinnen und Wasserspringern dürften auch 2020 wieder die Favoritinnen und Favoriten auf olympisches Edelmetall sein…

Aber nun ist deren Können auch beim 62.Internationalen Springertag in Rostock gefragt.

Marko Michels

 


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