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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Ein Jahr nach Heiligendamm: Grüne kritisieren Ringstorff

Zur heutigen Pressemitteilung des Ministerpräsidenten Ringstorff anlässlich des G8-Gipfels erklärt Ulrich Söffker, Landesgeschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:


Bündnis 90/Die Grünen haben den G8-Gipfel im letzten Jahr intensiv inhaltlich und mit gewaltfreien Aktionen begleitet. Die Themen globale Gerechtigkeit, fairer Welthandel und internationaler Klimaschutz stehen bei den Grünen seit Jahren auf der Tagesordnung.

„Harald Ringstorff geht es nur noch um die Darstellung, nicht mehr um Politik. Der G8 war für den Ministerpräsidenten eine reine Marketingshow. Der Ministerpräsident ist seiner Verantwortung nicht nachgekommen, zu der die Förderung des zivilgesellschaftlichen Dialoges zu den G8-Themen im Landgehört hätte.

Während Harald Ringstorff den großen Strandkorb vor Augen hat, sind es für uns vor allem die Bilder des Zauns und des massiven Polizeiaufgebotes. Beim G8 vor einem Jahr sind die Bürgerrechte massiv beschnitten worden. Sogar die FDP als Oppositionspartei war zu feige, sich für einen Untersuchungsausschuss stark zu machen. Falls BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nicht 2011 in den Landtag einziehen, gehe ich davon aus, dass Bürgerrechte in unserem Bundesland nur noch marginale Bedeutung haben werden“.

Ein Jahr nach den G8-Protesten in und um Rostock wollen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Diskussion um die Globalisierung am Ort des Geschehens neu beleben. Gemeinsam mit lokalen Trägern rufen die BÜNDNISGRÜNEN zur Teilnahme am zweiten Alternativgipfel auf, der vom 6. – 8. Juni in Rostock stattfindet. Den Auftakt machen die bekannten Journalisten Klaus Werner (Bestsellerautor Schwarzbuch Markenfirmen) und Toralf Staud (Autor „Wir Klimaretter“). Mit einer beeindruckenden 3-D-Show richtet sich der Blick auf die Gipfelproteste 2007. Danach laden auf dem Gelände des Stadthafens verschiedene Bands zum Tanzen ein.

Am Samstag werden Workshops zu globalen Themen wie z.B. Gerechtigkeit, Umwelt, Migration angeboten, die ein Forum für Austausch, Diskussionen und Alternativen bieten. In der Abschlussveranstaltung am Sonntag kommen vor allem lokale Träger zu Wort und zeigen Möglichkeiten für alle, die sich vor Ort engagieren möchten. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und können ohne Voranmeldung besucht werden.


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