Ausgezeichnete Master-Absolventen der Universität Rostock in Forschung und Wirtschaft gefragt

Die Universität Rostock wird bald 600 Jahre. Hier studieren natürlich auch ambitionierte Nachwuchs-Wissenschaftler…
Foto: Universität Rostock (Impression vom Campustag)

Die besten Masterabsolventen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock (MNF) werden morgen (07.12.2017) geehrt. Stets im Dezember erhalten die besten Studierenden der Institute für Biowissenschaften, Chemie, Physik und Mathematik Fakultätspreise, die vom  Rostocker Unternehmen SEAR GmbH gesponsert werden. „Als Unternehmen der Elektroindustrie interessieren uns die Naturwissenschaften besonders“, sagt Thomas Lambusch, geschäftsführender Gesellschafter der SEAR GmbH.

„Absolventen, die mit ihren Leistungen glänzen, muss man belohnen“, begründet der Manager das Engagement des Unternehmens für die MNF. Er sei beeindruckt von den Spitzen-Leuten, die ihren Masterabschluss so erfolgreich absolvieren.

„Für die MNF ist die Auszeichnung unser besten Studierenden und die Preisvergabe in jedem Jahr ein Höhepunkt im Rahmen des Fakultätskolloquiums“, betont Dekan Professor Klaus Neymeyr. „Es ist beeindruckend, wie sich viele unserer Studierenden mit voller Kraft und Begeisterung in ihr Studium der Biologie, Chemie, Mathematik oder Physik einbringen.“

Die vier geehrten Nachwuchswissenschaftler haben alle sofort einen Job gefunden. Mathematikerin Friederike Schmal arbeitet am Institut für Ökonometrie und Wirtschaftsstatistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie hat sich in ihrer Masterarbeit mit Krediten befasst, die Banken an Unternehmen vergeben. Konkret geht es um die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Unternehmen sein Rating innerhalb der nächsten sechs Monate verändert.

Michael Beckers ist studierter Biowissenschaftler und wird in Bremen arbeiten. Der junge Mann untersuchte, welche Auswirkungen die zunehmende Verschmutzung der Meere insbesondere durch Plastikpartikel hat. Seine Arbeit legt die Grundlage für weitere Studien, die zeigen, wie Plastikpartikel im Meer verschleppt werden und welche Folgen das hat.

Die Chemikerin Marisa Wirth hat sich in ihrer Masterarbeit damit beschäftigt, wie sich Öl im Meer verteilt, das zum Beispiel durch einen Unfall dorthin gelangt ist. Dazu hat die Studentin Experimente im Labor durchgeführt, um den Deepwater Horizon Blowout im Golf von Mexiko 2010 besser zu erforschen und dessen Folgen zu verstehen.

Julius Zimmermann promoviert nach seiner Masterarbeit an der Uni Rostock im Bioelektromagnetismus-Team der Gruppe für Theoretische Elektrotechnik am Institut für allgemeine Elektrotechnik. Er wird von Professorin Ursula van Rienen betreut. Seine Masterarbeit hat er auf Englisch geschrieben und verteidigt. Es ging unter anderem um die Frage, inwiefern die Kerndynamik, also der Vibrationszustand der Moleküle, einen Einfluss auf Röntgenspektren hat.

Pressemitteilung der Universität Rostock, WOLFGANG THIEL