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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Ehrung der besten Handwerksgesellen

Möller: Positives Image für MV
34 Landessieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Hand­werks sind am Donnerstag in Schwerin geehrt worden. „Diese Aus­zeichnung trägt auch zum positiven Image für den Nordosten bei. Denn: Die Besten werden Mecklenburg-Vor­pommern beim Bun­deswettbewerb vertreten und anschlie­ßend vielleicht sogar bei der internationalen Berufsolympi­ade“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Rü­diger Möller. Beim 16. Praktischen Leis­tungswettbewerb der Handwerksjugend haben sich in diesem Jahr insgesamt 107 Hand­werksgesellen in 36 Gewerken be­teiligt. Von den 34 Landesbesten kommen 12 Landessieger aus dem Schweriner Kammerbereich und 22 aus der Kam­merregion Ostmecklenburg-Vorpommern.

Die Landessieger haben bisher drei Hürden erfolgreich be­wältigt. Zuerst wurden die Besten der jeweiligen Innung er­mittelt, danach haben sich die über 100 Innungsbesten dem Wettbewerb auf Kam­merebene und dann auf Landesebene gestellt. „Die Sieger des Leistungswettbewerbs können in das Begabtenförderprogramm des Bundes aufgenommen wer­den“, sagte Möller. „Das bedeutet drei Jahre finanzielle Unter­stützung bei der fachlichen Fortbildung.“ Im vergange­nen Jahr konnten aus Mecklenburg-Vorpommern eine Maler- und La­ckiererin und acht Junghandwerker, u. a. Augenopti­ker, Hör­geräteakustiker, Segelmacher und Orthopädiemechaniker, Bundessiegerplätze belegen.

„Das Handwerk ist ein zuverlässiger Ausbildungspartner“, so Möller weiter. „Mit rund 5.000 Gesellenprüfungsabsolventen verfügt das Handwerk in MV über gut ausgebildeten Nach­wuchs.“ Alle am Wettbewerb teilnehmen­den Junghandwerker sind maximal 23 Jahre jung. Die positive konjunkturelle Ent­wicklung ist im Handwerk zu spüren. „Das wirkt sich auch auf die Bereitstellung von Ausbildungs­plätzen aus“, sagte Möller. Landesweit wurden 160 Ausbildungs­verträge zusätzlich abge­schlossen, das ist ein Zuwachs von über sieben Prozent ge­genüber dem Vorjahr. In Mecklenburg-Vorpom­mern ar­beiten im Handwerk knapp ein Prozent mehr Beschäftigte als im Vorjahreszeitraum.


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