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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Dr. Backhaus verleiht auf der MeLa den Tier- und Pflanzenzuchtpreis 2008

„Mit viel Engagement und Temperament hat sich Karl-Otto Lauck von Anfang an für die Zucht im Betrieb eingesetzt“, würdigt der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus auf der MeLa in Mühlengeez (Landkreis Güstrow) den Träger des diesjährigen Tierzuchtpreises.
Beleg dafür seien die konsequenten Leistungsprüfungen, die Nutzung der künstlichen Besamung und des Embryotransfers zur Verbesserung der Herde sowie die regelmäßige Teilnahme an der MeLa und vielen weiteren überregionalen Schauen. „Als stellvertretender Vorsitzender des Rinderzuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.G. engagiert sich Karl-Otto Lauck intensiv für die Belange der Rinderzüchter allgemein und der Fleischrindzüchter im Besonderen“, heißt es in der Laudatio des Ministers. Durch sein hohes überregionales Engagement habe er maßgeblich zur Wertschätzung der Fleischrindzucht in Mecklenburg-Vorpommern beigetragen. Dies betreffe insbesondere die Anguszucht, die unter Laucks Leitung im Herbst 1991 auf dem Gut Karow begann.

Mit insgesamt 760 Tieren gibt es heute dort die größte Angus-Herde Deutschlands.

„Mit der Verleihung des Pflanzenzuchtpreises 2008 bedanke ich mich bei Jürgen Sändig für die hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Erhaltungszüchtung. Für die Kartoffelwirtschaft Deutschlands wurden durch seine Arbeit wichtige Grundlagen für die Zuchtarbeit geschaffen“, so Minister Dr. Backhaus bei der Würdigung des Preisträgers.

Nach verschiedenen beruflichen Stationen war Herr Sändig nach der politischen Wende im Gut Ranzin als Betriebsleiter der dortigen SaKa Pflanzenzucht GbR für die Erhaltungszucht verantwortlich. Von 1994 bis zu seinem offiziellen Ausscheiden 2006 führte er im Unternehmen auf 80 Hektar jährlich die Erhaltungszucht für 25 Kartoffelsorten durch. „Damit hat er einen wesentlichen Anteil daran, dass die gute Qualität des Pflanzgutes aus Ranzin in Deutschland und auch international geschätzt und anerkannt wird“, hob Minister Dr. Backhaus hervor.


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