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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

DJV-Landesvorstand im Amt bestätigt

Landesverbandstag tagte heute (24.04.2010) in Rostock

Auf dem heutigen Landesverbandstag der DJV M-V bestätigten die anwesenden Mitglieder einmütig den alten Landesvorstand für weitere zwei Jahre in seinem Amt.

Der freie Fernsehjournalist Kai Voigtländer wurde in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt. Johanna Hermann, Pressesprecherin des Bldungsministeriums M-V, sowie Michael Zumpe, Redakteur der Ostsee-Zeitung aus Rostock, sind weiterhin seine Stellvertreter.
Michaela Christen, Pressesprecherin der Landeshauptstadt Schwerin, wurde wieder zur Schatzmeisterin gewählt. Beisitzerinnen sind Christine Mevius (freie Journalistin), Dr. Petra Gansen (Pressesprecherin der Handwerkskammer Schwerin), sowie Birgitt Hamm (Redakteurin, SVZ).

Im zwanzigsten Jahr des Bestehens des Landesverbandes, der derzeit 746 Mitglieder zählt, zog der Landesvorsitzende eine positive Bilanz. Obwohl sich die Presselandschaft des Landes in den vergangenen Jahren durch Outsourcing, Tarifflucht und Personalabbau immer weiter zum Schlechteren hin entwickelt habe, sei es doch gelungen, die Forderung „Unser Land braucht seine Zeitungen – Qualität und Vielfalt sichern“ durch zahlreiche Aktionen in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit zu rücken.

Im vergangenen Jahr habe daraufhin die Landesregierung einen aktuellen „Bericht zur Lage der Medien im Lande“ vorgelegt. Auf dessen Grundlage werde nun der Innenausschuss des Landtages weiter unsere Forderung nach Novellierung des Landespressegesetzes beraten.

Dem Landesverbandstag lagen mehrere Anträge zur Beratung vor. So wird der DJV-Bundesvorstand aufgefordert, die 1993 mit der Innenministerkonferenz der Länder vereinbarten „Verhaltensgrundsätze Presse/Polizei“ den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Außerdem soll der Bundesvorstand Maßnahmen ergreifen, die dafür sorgen, dass die mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger im Februar d.J. vereinbarten „Gemeinsamen Vergütungsregeln (Print)“ von den Zeitungsverlagen zur Anwendung gebracht werden.

Der Landesverband wurde vom Verbandstag ebenfalls aufgefordert, in den kommenden Jahren ein Mentoring-Programm für junge Journalist/Innen und Berufsanfänger auf den Weg zu bringen.

In seinem Schlusswort betonte Kai Voigtländer, dass der DJV M-V als kleiner Landesverband   zwar von der Medienkrise besonders betroffen, aber dennoch gut aufgestellt sei: „Wir haben unsere Kampagnenfähigkeit bewiesen. Wir unterstützen die Freien, wenn sie sich für angemessene Honorare und faire Regelungen zum Urheberrecht einsetzen. Wir haben den „Rostocker Appell“ auf den Weg gebracht, in dem wir die Politik auffordern, endlich die innere Pressefreiheit und die Möglichkeit für Redaktionsstatute im Landespressegesetz zu verankern.“


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