Läuferisch durch die Nacht in der Landeshauptstadt M-V

Mecklenburg-Vorpommern ist wahrlich auch ein Land der Läuferinnen und Läufer. Einige laufen dabei an Mühlen vorbei – wie bereits beim 29.Wittenburger Mühlenlauf geschehen. Andere laufen in den Frühling – siehe 26.Neubrandenburger Frühlingslauf. Wiederum ganz andere laufen direkt an der Küste (36.Küstenwaldlauf in Warnemünde), haben einen „langen Atem“ (34.Ueckermünder Haffmarathon) oder laufen gern an Schlössern vorbei (3.Schweriner Schlosslauf).

Und nicht wenige Unentwegte mögen es, „in die Nacht zu laufen“, wie beim 12.Schweriner Nachtlauf am 13.Mai 2017.

Wie verlief dieser aber nun?!

Nachgefragt bei Organisator Michael Kruse

Michael Kruse über den Schweriner Nachtlauf

„Mittlerweile einen hohen Stellenwert…“

Frage: Ein Nachtlauf in Schwerin… Wer hatte seinerzeit die Idee dazu?

Michael Kruse: Die Idee wurde vor 12 Jahren von der Stadtmarketing Schwerin und mir ins Leben gerufen. Wir wollten auch einen Nachtlauf in Schwerin organisieren. Ich war zuvor begeisterter Starter beim Hamburger Nachtlauf um die Alster – und da stand für mich fest: So etwas brauchen wir ebenfalls in Schwerin.

Frage: Welche Bedeutung, welchen Stellenwert hat der Schweriner Nachtlauf in der Region?

Michael Kruse: Ich denke, nach der gelungen Veranstaltung am Wochenende einen recht großen.
Die Teilnehmerzahlen von über 1400 Starter mit den Kindern sprechen da für sich.

Frage: Wie ist die Unterstützung durch die hiesige Wirtschaft und Politik?

Michael Kruse: Es sind viele mittelständische Unternehmen, die den Schweriner Nachtlauf seit Jahren unterstützen. Dafür bin ich allen sehr dankbar. Von politischer Ebene ist seit diesem Jahr Bundesfamilienministerin Frau Manuela Schwesig Schirmherrin über den gesamten Schweriner Nachtlauf geworden.

Frage: Wie viele Teilnehmer zählte der Nachtlauf 2017? Woher stammten diese ? Und: Wer gewann die „langen Kanten“ bei den Damen und Herren?

Michael Kruse: Mit den Kinder-Läufen hatten wir, wie bereits angesprochen,  1400 Starterinnen und Starter. Die Teilnehmer kommen mittlerweile aus dem gesamten Bundesgebiet. So boten wir Strecken über 5 Kilometer, 10 Kilometer, 15 Kilometer und 20 Kilometer an. Dazu kamen noch die Kinder-Läufe, 5 Kilometer Nordic Walking und ein 4 x 5 Kilometer-Staffel-Lauf. Die 20 Kilometer gewannen übrigens bei den Frauen Anja Wittwer vom Trisport Schwerin in 1:29:31 und Andreas Raelert von Tri-Zack Rostock in 1:08:07.

Letzte Frage: Welche Herausforderungen warten 2017 noch auf Sie und Ihren Sohn Dennis?

Michael Kruse: Wir werden zusammen beim Ironman 70.3 in Phuket/Thailand im November an den Start gehen.

Vielen Dank und weiterhin bestes sportliches Engagement bzw. viele sportive Erfolge!

Foto (Michels): Michael Kruse.