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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

CDU-Verkehrsexperte dankt Unfallhelfern

Liskow: Keine voreiligen Schlüsse zur Unfallursache ziehen – Helfer haben Großartiges geleistet

Der CDU-Verkehrsexperte und Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Landtages, Egbert Liskow, hat den Helfern, die am Freitag am Unfallort und in den Krankenhäusern tätig waren, für deren Arbeit gedankt. Zugleich warnte er vor voreiligen Schlüssen zu den Ursachen des dramatischen Unfalls.

„Auch drei Tage nach dem Unfall sind wir betroffen über das Geschehene und nehmen Anteil am Leid der Angehörigen der Opfer und der Verletzten. Die Rettungsdienste haben am Freitag Hervorragendes geleistet. Das Zusammenspiel zwischen Polizei, Helfern und Krankenhäusern hat hervorragend funktioniert. Dafür ist allen Beteiligten zu danken. Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter haben angesichts der dramatischen Umstände und schrecklichen Bilder Großartiges geleistet“, so Egbert Liskow. Er machte zugleich deutlich, dass jetzt der falsche Zeitpunkt sei, um voreilige Schlüsse zu den Ursachen des Unfalles zu ziehen.

„Es gilt die Untersuchungen der Dekra und der Staatsanwaltschaft zu den Unfallursachen abzuwarten. Aus meiner Sicht lässt sich aber klar feststellen: Weder sind – wie vom BUND behauptet – die Landwirte schuld, noch – wie von Landesverkehrsminister Schlotmann nahegelegt – eine fehlenden Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem betroffenen Autobahnabschnitt.

Die sehr lange Trockenheit und der extrem starke Sturm sind nach allem was bekannt ist, die Ursachen für den Sandsturm gewesen. Hierfür den Landwirten die Schuld zu geben, ist unsinnig. Parallel zu Straßenverläufen angelegte Hecken gibt es bereits an vielen Stellen. Festzustellen, ob diese angesichts des frühen Vegetationszeitpunktes und der komplexen Wetterlage am Freitag irgendeine Wirkung gehabt hätten, wäre allerdings reine Spekulation. Nach allem was man heute weiß, sind die Menschen am Freitag deutlich unterhalb der Richtgeschwindigkeit gefahren. Ob angesichts der Witterungslage trotzdem zu schnell und mit zu geringem Abstand gefahren wurde, müssen die Ermittlungen ergeben. Klar ist, wenn die Sicht beeinträchtigt ist, gilt vor allem eines: Fuß vom Gas!“, so Egbert Liskow.

Quelle: CDU-Landtagsfraktion


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