Bündnisgrüne kritisieren Umweltpolitik der SPD

Suhr: SPD ignoriert Gesundheitsgefahren und Umweltbelastungen

Die Bündnisgrünen in Mecklenburg-Vorpommern haben die Position der SPD, an stark schwefelhaltigem Schiffstreibstoff festzuhalten und die Grenzwerte nur sehr langsam zu senken, hart kritisiert. „Mit dieser Position ignoriert die SPD die erheblichen Gesundheitsgefahren und Umweltbelastungen, die dies mit sich bringt“, sagte der Landesvorsitzende der Grünen, Jürgen Suhr. Die Gesundheitskosten zahle am Ende die Allgemeinheit. Dem Ziel, Mecklenburg-Vorpommern zum Tourismus- und Gesundheitsland zu entwickeln, entspräche dies in keiner Weise.

„Immer wenn es beim Umwelt- und Gesundheitsschutz ernst wird, knickt die SPD ein,“ stellte Jürgen Suhr fest und forderte: „Wir müssen möglichst schnell die Schwefel-Abgase aus dem Schiffsdiesel reduzieren. Dazu ist es gut, dass die Internationale Schifffahrtsorganisation IMO festgelegt hat, den Schwefelgrenzwert ab 2015 auf 0,1 % zu senken. Eine Verlängerung dieser Frist bis 2025 kommt für uns nicht in Frage.“

Quelle: B´90/Die Grünen Landesgeschäftsstelle M-V