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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Brücken bauen und testen

Zweitägiges Ferienangebot für Jugendliche und Kinder


Auch in der vorlesungsfreien Zeit, am Dienstag, dem 23. August 2016, und am darauffolgenden Mittwoch haben Schüler aus dem Norden die Gelegenheit auf dem Campus der Hochschule Wismar ihre Fähigkeiten zu testen, mit Studentinnen ins Gespräch zu kommen und ihre Zukunft zu planen – rund um das Thema Brückenbau. Brückenbauentwürfe und spannende Tests am Computer, Informationen zu gefährlichen Schwingungen, die z. B. durch Wind oder Fahrzeuge verursacht werden können, gehören ebenso zum Programm wie das Basteln einer Papierbrücke mit anschließenden Belastungstest im Rahmen eines kleinen Wettbewerbes. Tipps für Studieninteressierte mit Berufswunsch Bauingenieur sind ebenso inklusive.

Die Anmeldung ist ausschließlich über die nordbord-Webseite des Clubs für Forscher, Tüftler und Erfinder, möglich: www.nordbord.de/events/detailansicht/event/bruecken-vom-bau-bis-zum-einsturz. Noch sind 14 Plätze frei. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wenn Professoren und Studenten des Bereiches Bauingenieurwesen der Fakultät für Ingenieurwissenschaften das Thema Brücken in den Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung stellen, herrscht stets großes Interesse. Möglicherweise liegt das nicht nur an den guten Berufsaussichten zukünftiger Bauingenieure, sondern auch an der alltäglichen Präsenz dieser speziellen Bauwerke. So werden symbolische Brücken geschlagen, sieben Brücken, über die man gehen müsste, besungen, auf Straßen fahrend etliche überquert oder von Gruppen durch rhythmisches Laufen im Takt die kleineren Fußgängerbrücken zum Schwingen gebracht.

Hannah Klinner und Elisabeth Erbes – beide Studentinnen am Bereich Bauingenieurwesen – laden nun im Auftrag von Nordmetall junge Interessenten in die Labore und Seminarräume des Bereiches ein, um an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gemeinsam an spannenden Brückenbauaufgaben zu tüfteln. So können alle Teilnehmer mittels ausgewählter Computerprogramme Brücken konstruieren, wobei Materialien, bestimmte Konstruktionsverfahren und Brückentypen auszuwählen sowie der fiktive, zur Verfügung stehende Finanzrahmen zu beachten ist.

Das notwendige Grundwissen, z. B. wieso Brücken überhaupt halten oder warum es so viele unterschiedliche gibt, wieso und wann sie einstürzen, vermitteln die Studentinnen gern auf anschauliche Weise. So werden sie in einem Versuchsaufbau demonstrieren, was man gegen gefährliche Schwingungen tun kann. Papier, Leim, Fingerfertigkeit und Geduld werden benötigt, wenn es an das Basteln von Papierbrücken geht, die abschließend einem Belastungstest unterzogen werden. Ein Miniwettbewerb, bei dem die tragfähigste Brücke ermittelt wird, lässt erahnen, wie spannend der alljährlich am Kompetenzzentrum Bau M-V der Hochschule Wismar stattfindende landesweite Papierbrückenwettbewerb ist.

Diese Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsaktion des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie e. v. „Nordmetall“ sowie deren Schwesterverband AGV Nord (Allgemeiner Verband der Wirtschaft Norddeutschlands e.V.) mit dem Bereich Bauingenieurwesen der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Hochschule Wismar. Die kostenlose Teilnahme schließt die gemeinsamen Aktivitäten einschließlich der verwendeten Materialien ebenso ein wie die Verpflegung. An- und Abreise sind von den Teilnehmern selbst zu organisieren. Das Einverständnis der Eltern wird benötigt. Nicht nur Interessenten zwischen 10 und 19 Jahren aus Wismar und Umgebung, sondern ebenso aus ganz Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein sowie der Hansestadt Hamburg sind herzlich willkommen. Weitere Informationen sind auf folgender Webseite zu finden: www.nordbord.de/events/detailansicht/event/bruecken-vom-bau-bis-zum-einsturz.

Kontakt
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerin beim nordbord-Portal, Freya Heer, telefonisch: 0381 44 50 84 oder per E-Mail: heer@nordbord.de.

Pressemitteilung – Hochschule Wismar

 


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