Stadtgraben wird dafür abgesenkt

Foto: Pressestelle der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Im Zuge der Sanierung der Martin-Luther-Straße wird derzeit die Brücke über den Stadtgraben saniert. Um allerdings an das Gewölbe zu kommen, wird eine trockene Baugrube benötigt. Der Stadtgraben muss deshalb in einem kleinen Bereich trockengelegt werden. Dazu wurden rechts und links der Brücke so genannte Fangedämme errichtet und anschließend das Wasser zwischen den Dämmen herausgepumpt.

Am 13. August begann die Absenkung des Wasserspiegels. Kleinere Fische wurden durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr mit einem Kescher herausgefischt und in den Stadtgraben umgesetzt. Es wurde das Mögliche getan, um die Fische zu retten. Das Abfischen wird bauüberwacht und dokumentiert. Es ist mit dem Landesamt für Landwirtschaft und Fischerei und auch mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Inzwischen ist das Wasser fast komplett abgepumt.

Das Gewölbe unterhalb der Brücke wird neu verfugt, oberhalb der Brücke neu abgedichtet und anschließend ein Schutzbeton aufgebracht. Die Seitenwände bekommen von innen Verstärkung durch eine Betonstützwand, auf die dann die Brüstung gemauert wird.

Der erste Bauabschnitt zwischen Bahnhofstraße und Brücke ist so gut wie fertig. Ende Juli begannen die Arbeiten im 2. Abschnitt zwischen Domstraße und Wall. Der grundhafte Ausbau der Straße soll im April 2019 beendet sein. Die Baukosten betragen insgesamt 1,375 Millionen Euro, davon werden 1,12 Millionen aus Städtebaufördermitteln im Sanierungsgebiet „Innenstadt und Fleischervorstadt“ finanziert.

Pressemitteilung, Andrea Reimann, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universitäts- und Hansestadt Greifswald