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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Bildungsminister Tesch eröffnete Ausstellung „Herrenhäuser im Wandel der Zeiten“

Stiftungssitz in Schwerin – eine hervorragende Wahl

HTDer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Henry Tesch, eröffnete heute die Ausstellung „Herrenhäuser im Wandel der Zeiten“ von der Stiftung Mecklenburg.

In seinem Grußwort betonte der Minister, dass mit der ersten Ausstellung am künftigen Sitz der Stiftung Mecklenburg ein neues Kapitel aufgeschlagen wird: „Die Entscheidung, den Stiftungssitz in die Landeshauptstadt Schwerin zu verlegen ist eine hervorragende Wahl und wird von der Landesregierung ausdrücklich begrüßt.“

Die Wanderausstellung wurde im vergangenen Jahr konzipiert und war u.a. in Ulrichshusen, Mirow und Ratzeburg zu sehen.  Die 30 historischen Aufnahmen von Gutsanlagen stammen aus dem 19. Jahrhundert. Aktuelle Fotos der Herrenhäuser ermöglichen einen Vergleich und zeigen deren Entwicklungen auf.

Minister Tesch würdigte die Ausstellung als erstes gutes Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch den Umzug der Stiftung Mecklenburg ergeben. Bereits im April zeigt die Stiftung eine weitere Ausstellung. Gemälde, Aquarelle und Grafiken von Mecklenburger Künstlern aus dem Bestand der Stiftung werden im Rahmen der BUGA gezeigt.

Auch größere Projekte, z.B. Dauerausstellungen, sind für die nächsten Jahren geplant: In Kooperation mit der Landeshauptstadt Schwerin soll eine Ausstellung zur Volkskunde aus den Beständen der Stiftung und der von Richard Wossidlo gegründeten Sammlung entstehen; in Schloss Bothmer in Klütz ist eine Ausstellung zur Bedeutung der Gutswirtschaft beabsichtigt.

In Neustrelitz wird die Stiftung mit dem dort geplanten KulturHistorischen Zentrum zusammenarbeiten. So soll die Bibliothek, die über zehntausend Bände verfügt, in dem Zentrum aufgestellt werden. Mit Exponaten aus dem Stiftungsbestand wird die künftige Neustrelitzer Ausstellung unterstützt.

Ein weiterer Schwerpunkt der 1973 von der Landmannschaft gegründeten Stiftung liegt auf der Pflege der niederdeutschen Sprache. Dies wird sich auch künftig in den Bildungsangeboten niederschlagen. Für diese Zwecke ist geplant, dass das Haus Mecklenburg in Ratzeburg weiter genutzt wird. Außerdem soll auf diesem Gebiet eng mit anderen Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern wie dem Fritz-Reuter-Museum in Stavenhagen zusammengearbeitet werden.

Minister Tesch: „Mit ihren Angeboten wird die Stiftung einen Beitrag zur Identifikation mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern leisten, einer Region in Europa, verwurzelt in der Geschichte offen für die Herausforderungen der Zukunft. Dies ist für mich ein wichtiges Anliegen.“

Ausstellungsdauer: 28.02. – 12.04.2009


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