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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Bildung von Krippe bis Hochschule ist keine leere Forderung, sondern realistisches politisches Ziel

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Harry Glawe, hat heute unterstrichen, dass es das politische Ziel der Koalition sei, Bildung von Anfang an und bis zum Hochschulabschuss unabhängig vom sozialen Status der Eltern für alle Kinder und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern zu realisieren. Dies sei im Übrigen im Koalitionsvertrag nachlesbar vereinbart.

„Wir haben auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit seit Herbst 2006 bereits viel erreicht und gehen den eingeschlagenen Weg kontinuierlich weiter. Es geht nicht um kostenfreies Mittag, sondern um hohe Bildungsqualität für alle von Krippe über Schule und Ausbildung bis Hochschule“, unterstrich Harry Glawe mit Blick auf aktuelle Forderungen der Fraktion DIE LINKE.

Für den Bereich der allgemein bildenden Schulen haben wir mit der Verabschiedung des neuen Schulgesetzes und der darin vorgesehenen Etablierung der Selbstständigen Schule wichtige Akzente gesetzt, die der Verbesserung der Qualität des Unterrichts dienen. Im Bereich von Krippe und Kindergarten wird erstmals ein Bildungsplan für die 0 bis 10-Jährigen erstellt. Zudem wird die Überarbeitung des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG) ein Schwerpunkt bei der weiteren Verbesserung der Vorschulischen Bildung setzen. Diesen Zusammenhang sollte die LINKE nicht ausblenden. Deshalb muss im Rahmen der Überarbeitung neben der Verbesserung der Betreuungs- und Bildungsangebote auch über mögliche Korrekturen bei der Finanzierung geredet werden. Das unter der damaligen PDS-Sozialministerin Dr. Marianne Linke geschaffene Finanzierungssystem hat sich in der Praxis als wenig flexibel und bürokratisch erwiesen. Insbesondere konnte der steigenden Nachfrage und vermehrten Inanspruchnahme vor Ort nicht ausreichend Rechnung getragen werden“, so Harry Glawe kritisch.

„Wir brauchen keine Belehrungen von der Fraktion DIE LINKE! Die Koalition wird über alle Altersgruppen hinweg für mehr Chancengerechtigkeit sorgen“, so Harry Glawe abschließend.


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