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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

„Barocke Entdeckungsreise“ in Rostock

Daniel Hope präsentiert „Air“ in der Halle 207

Am Sonntag, dem  01. August um 16:00 Uhr laden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu einem barocken Konzertereignis in die Halle 207 nach Rostock ein. „Air – Eine barocke Entdeckungsreise“ nennt sich das Programm, das der Geiger Daniel Hope zusammen mit Lorenza Borrani (Violine), Jonathan Cohen (Violoncello), Stefan Maaß (Laute), Kristian Bezuidenhout (Cembalo) und Hans-Kristian Soerensen (Percussion) präsentiert. Das Konzert ist Teil der Reihe Hope’s Music, für die Daniel Hope als Künstlerischer Partner der Festspiele MV seine vielfältigen Verbindungen und Kontakte zur internationalen Künstlerszene eingesetzt hat. Außerdem programmiert er eine ganze Reihe von Konzerten, in denen er wie an diesem Abend auch selbst konzertiert.

Drei Grammy-Nominierungen, vier Echo-Klassik-Preise, acht preisgekrönte Alben innerhalb von drei Jahren, von 2002-2008 jüngstes Mitglied des legendären Beaux Arts Trio und volle Konzertsäle auf der ganzen Welt – Geiger Daniel Hope steht ganz oben im internationalen Musikgeschäft. Mit elf Jahren nahm sich Yehudi Menuhin seiner an und führte mit ihm Bartók-Duos für das deutsche Fernsehen auf. Seitdem verband die beiden Musiker eine enge Freundschaft, die sich u. a. in 60 gemeinsamen Konzerten niederschlug. Heute steht er als Preisträger und künstlerischer Partner an der Seite der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

Stefan Maaß, 1960 in Berlin geboren, studierte von 1980 bis 1984 klassische Gitarre bei Prof. Inge Wilcock an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. 1988 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Musikrates. Bis 1993 absolvierte er ein Lautenstudium bei Prof. Konrad Junghänel an der Rheinischen Musikhochschule Köln. Er hat sich auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert – solistisch und im Continuospiel. Im März 2000 erhielt Stefan Maass den Arras-Preis für Kunst und Kultur in Dresden.

Der Violoncellist Jonathan Cohen gilt in Großbritannien bereits als einer der vielseitigsten jungen Musiker seiner Generation. Bestens bewandert im Repertoire von Barock bis Moderne häufen sich seine Engagements als Dirigent, Cellist und Pianist weltweit. Einladungen in die Musikzentren der Welt wie an das Théatre du Chatêlet und die Oper Paris, das Teatro Real Madrid, zu den Wiener Festwochen, zum Glyndebourne Festival, an die Brooklyn Academy New York, in die Barbican Hall und die Cité de la Musique Paris stehen auf seinem Reiseplan. Jonathan Cohen war Gründungsmitglied des London Haydn Quartet, mit dem er zwei CDs aufgenommen hat und arbeitet regelmäßig als Kammermusikpartner mit Daniel Hope und Barnabas Kelemen.

Der gebürtige Süd-Afrikaner Kristian Bezuidenhout studierte an der „Eastman School for Music“ in Australien und schloss sein Studium „summa cum laude“ ab. 2007 erhielt Kristian Bezuidenhout den Erwin Bodky Prize und wurde 2006 von der Niederländischen Gesellschaft für Musik und Drama zum „Aufregendsten jungen Musiker der Saison“ ernannt. Er ist ein gern gesehener Gast bei weltführenden Barockensembles, darunter das Freiburger Barockorchester, das „Orchestra of the 18th Century“, das Europäische Kammerorchester und viele mehr. Bezuidenhout ist mit vielen namhaften Künstlern aufgetreten, nicht zuletzt auch mit Frans Brüggen, Pieter Wispelwey, Daniel Hope und Christopher Hogwood. Der junge Künstler spielt sowohl Piano als auch Cembalo und war Gast bei mehreren Festivals früher Musik von Boston bis St. Petersburg.

Neben Werken wie Händels Sarabande und dem irischen Traditional Greensleeves sind es vor allem die unbekannteren Komponisten wie Falconieri, Westhoff und Matteis, die in den Fokus gerückt werden. Das eröffnet im geradezu mitreißenden Vortrag einen Blick auf die Geschichte hinter der Musik – Geschichten von fernen Ländern, vom Krieg sowie vom ländlichen und höfischen Leben.

„A GREAT HALL“, schrieb einst der englische Dirigent Sir Colin Davis nach seinem Festspiel-Debüt 2007 mit großen Lettern ins Gästebuch der 1850 als Neptunwerft gegründeten Halle 207 in Rostock. Die Halle strahlt die sonderbar nostalgische Atmosphäre vergangener Industriegebäude aus und ist als Spielstätte einzigartig in der norddeutschen Kulturlandschaft.

Karten für das Konzert, das Programm der Saison sowie alle weiteren Informationen sind im Internet unter www.festspiele-mv.de, telefonisch unter 0385 – 591 85 85 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Abendkassengebühr beträgt 2,- Euro pro Karte.

Programm

So. 01.08., 16:00 Uhr in Rostock, Halle 207

Hope’s Music
Daniel Hope, Violine, Künstlerischer Partner
Lorenza Borrani, Violine
Jonathan Cohen, Violoncello
Stefan Maaß, Laute
Kristian Bezuidenhout, Cembalo
Hans-Kristian Soerensen, Percussion
Air – Eine barocke Entdeckungsreise
Werke von G. F. Händel, A. Falconieri, J. P. v. Westhoff, N. Matteis, A. Vivaldi, J.-M. Leclair und M. Uccelini

Preise: € 50,- / 40,- / 30,-

Mit freundlicher Unterstützung der Rostocker Straßenbahn AG

Karten und Informationen

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gGmbH
Lindenstraße 1
19055 Schwerin

Kartentelefon: 0385-591 85 85
Fax: 0385 – 591 85 86

E-Mail: kartenservice@festspiele-mv.de
Internet: http://www.festspiele-mv.de


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