Zweiter Workshop der Ernst Barlach-Briefedition

Auf Einladung der Arbeitsstelle Ernst Barlach-Briefedition an der Universität Rostock findet am 9. und 10. November 2017 in der Ernst Barlach Stiftung Güstrow ein Workshop statt. Ausgerichtet wird er in Zusammenarbeit mit der Ernst Barlach Stiftung Güstrow, dem Ernst Barlach Haus Hamburg und der Hermann Reemtsma Stiftung.

Wie sagt oder zeigt man, was der Leser nicht sieht? Diese Frage lockt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus London, Berlin und Hamburg nach Güstrow, um sich mit den Rostocker Editoren auszutauschen. Im Zentrum des Workshops stehen die Besonderheiten der Kommentierung von kunstbezogenen Briefen, im konkreten Fall von Ernst Barlach, Theodor Fontane und Aby Warburg. Alle drei beschrieben ihren Briefpartnern Gemälde, Figuren und Hölzer, die dem heutigen Leser kaum geläufig sind. Wenn die Kommentatoren in jedem solchen Falle eine Abbildung zeigten, verwandelte sich die Briefausgabe in ein Bilderbuch. Wie also vorgehen? Über diese Frage hinaus werden auch Probleme der Kommentierung sprachlicher Varietäten und stilistischer Eigenheiten von Briefschreibern diskutiert. Gäste und Neugierige sind herzlich willkommen.

Das Programm finden Sie hier: https://www.germanistik.uni-rostock.de/fileadmin/uni-rostock/Alle_PHF/Germanistik/20171109-10_Workshop_Barlach_kommentieren_20171031.pdf

Veranstaltungsort: Ernst Barlach Stiftung Güstrow, Am Heidberg 15, 18273 Güstrow.

Pressemitteilung / Universität Rostock

Kulturelle Zusatz-Info: Den Kulturpreis des Landes MV 2017 erhält der Fotograf Hans Pölkow, gebürtiger Rostocker, Jahrgang 1935. Bekannt wurde er durch seine Porträts von Persönlichkeiten der verschiedensten gesellschaftlichen Bereiche. mm