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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Außer Spesen nichts gewesen – Studie zu Klimawandel birgt nichts Neues

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Linksfraktion, Prof. Dr. Wolfgang Methling, sind immer neue Studien und Analysen über die Folgen des Klimawandels für Mecklenburg-Vorpommern reine Makulatur, mit der die Landesregierung Aktivität in Sachen Klimaschutz demonstrieren möchte.


„Auch die gestern vorgelegte Studie bringt keine Erkenntnisse, die nicht längst grundsätzlich bekannt wären“, sagte Methling am Mittwoch in Schwerin. Es sei seit langem unbestritten, dass der Klimaschutz oberste Priorität haben muss, entsprechende Vorgaben seien bereits im bestehenden Aktionsplan „Klimaschutz“ und anderswo festgeschrieben. Gleichzeitig seien Anpassungsmaßnahmen in einigen Bereichen, u.a. Hochwasser- und Küstenschutz, Landwirtschaft und Wasserhaushalt, erforderlich.

„Anstatt den Bürgerinnen und Bürgern mit immer weiteren Studien und Gutachten Sand in die Augen zu streuen und Engagement für den Klimaschutz vorzutäuschen, sollte die Landesregierung endlich handeln und sich am weltweiten Bemühen, die CO2-Emmissionen zu senken, stärker beteiligen“, forderte Methling. Dazu gehöre insbesondere das Aufgeben der Pläne für den Bau eines Steinkohlekraftwerks in Lubmin. „Sonst gilt für alle vorgelegten und noch folgenden Gutachten: Außer Spesen nichts gewesen.“


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