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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

August-Finale in M-V

Zwischen „ePendlern“ und „Zuckertüten“


Eine turbulente Woche geht in M-V zu Ende. Auch hierzulande wurde die Flüchtlingsproblematik kontrovers diskutiert – leider nicht immer oder eher selten unter menschlichen Gesichtspunkten.

Usedom

Falsch gezählt?!

Gezählt wurde auch und diese Zahlen wurden entsprechend vorgestellt. In Mecklenburg-Vorpommern leben (Stand Dezember 2014) 1599138 Menschen, 2633 mehr als noch 2013. Na also, es geht voran in M-V. Wir werden doch immer „mehr“ und dabei hieß es unlängst noch, dass der gemeine Mecklenburger vom Aussterben bedroht sein. Da kann man jetzt nur noch sagen: Kein Artenschutz für MVler!

Es ist doch immer wieder schön feststellen zu können, dass immer mehr junge Paare merken, dass das Westfernsehen doch nicht so interessant ist und es noch andere schöne Dinge im Leben gibt. Zum Beispiel Kinder!

Elektro-Ferraris gesucht

Und was braucht man für ein gelungenes Familienleben? Neben einem bezahlbaren Häuschen, einen ebenso bezahlbaren (streikfreien) Kita-Platz und natürlich ein Auto.

Wie schön ist es da, dass das auch Energieminister Pegel weiß. So stellte er im Rahmen der „ePendler-Kampagne“ 34 Elektrofahrzeuge an ausgewählte Pendler zur Verfügung. Damit soll die Elektromobilität erlebbar gemacht werden und das Ganze ist zugleich Bestandteil der Energiewende! Na also, gleich zwei „Elektro-Fliegen“ mit einer „Klatsche“ geschlagen. M-V präsentiert sich als Zukunftsstandort mit „Elektro-Ferraris“ und zugleich wird 25 Jahre nach der deutschen Wende auch die Elektro-Wende zelebriert.

Die Historie und der Anachronismus – gerade im Automobil-Bereich – fehlte in M-V Ende August ebenfalls nicht. So startete in Schwerin am 28.August die ADAC Sunflower Rallye der Oldtimer…

Alles hat ein Ende…

Die Sommertouren aller Landesminister, sofern nicht längst schon Geschichte, gehen nun definitiv zu Ende. Es wurden genügend Firmen, Einrichtungen oder Vereine von unseren Landespolitikern heimgesucht. Das reicht erst einmal bis zum nächsten Sommer.

Für die Kids geht nun aber wieder der neue oder alte Trott weiter – die Schule ruft. Leider. Aber da muß jede/jeder durch und nie vergessen: „Man lernt nicht nur für die Oma, die Eltern, ein üppiges Taschengeld oder für sich, sondern – fürs Leben!“. Keine Angst: Es gibt auch schlechtere Sprüche.

Die Erstklässler haben es dagegen gut. Sie können erst einmal ihre Zuckertüten plündern.

Dann: Einen schönen ferienfreien September! Bald sind auch die letzten „(Sommer-)Touris“ weg…

Marko Michels

Foto/Michels: Ein letztes Strand-Feeling „Made in M-V“!


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