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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Andrea Nahles für „Gute Arbeit“ in Rostock

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles war gestern zu Gast beim Galeriegespräch der Rostocker SPD zum Thema „Gute Arbeit“.

Eingeladen hatte sie der Bundestagsabgeordnete für die Region Rostock, Christian Kleiminger.

Gute Arbeit, so Nahles im Albert-Schulz-Haus, beginne schon mit dem Recht auf gute Schul- und Ausbildung für alle, unabhängig von Herkunft oder Geldbeutel der Eltern. Sie forderte außerdem eine flexiblere Arbeitsplatzgestaltung. Dazu zählte sie humane Arbeitsbedingungen, Teilzeitregelungen für Eltern sowie eine realitätsnahe Gestaltung der Erwerbsminderungsrente. Gute Arbeit sei Grundlage für die Planungssicherheit für Familien.

Nahles, die auch arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ist, äußerte sich zuversichtlich über die Einführung weiterer Mindestlöhne. Auch in Branchen, in denen nicht die erforderlichen 50 Prozent aller Beschäftigten tariflich gebunden seien, um in das Arbeitnehmerentsendegesetz aufgenommen zu werden, erwarte sie eine Mindestlohnregelung über das Mindestarbeitsbedingungsgesetz. Sie forderte den Koalitionspartner CDU/CSU dazu auf, zu den bereits getroffenen Vereinbarungen zu stehen statt zu blockieren und damit Lohndumping zu tolerieren.

Gastgeber Kleiminger freute sich über die rege Teilnahme und die konstruktive Diskussion: „Wir brauchen diesen Dialog mit den Menschen vor Ort. In Berlin arbeiten wir Hand in Hand für Mindestlöhne, Rentengerechtigkeit oder Ausbildungschancen – und daher auch für gute Arbeit in Rostock.“


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