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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

„Alexander von Humboldt“ in Rostock

Auf dem Weg in die Hansestadt

von HumboldtAm 18. September macht die legendäre Dreimast-Bark „Alexander von Humboldt“ gegen Mittag in Warnemünde fest. Das heutige Segelschulschiff ist über 100 Jahre alt – doch es kreuzte nicht immer als Großsegler die Meere. Ursprünglich war es als bemanntes Feuerschiff „Reserve Sonderburg“ an wechselnden Positionen in der Nord- und Ostsee verankert.

Nachdem das Schiff Mitte der 80er Jahre außer Dienst gestellt wurde, hatten zwei Kapitäne die Idee, das Feuerschiff zu einem Windjammer umzubauen: Kapitän Manfred Hövener, zu der Zeit Professor an der Hochschule Bremerhaven, und Hans Freiherr von Stackelberg, Kapitän zur See a. D. und früherer Kommandant der „Gorch Fock“.

Beide waren Mitglieder der Sail Training Association Germany, welche das Feuerschiff 1986 erwarb. Seitdem wird es als Sail Training-Schiff für die Jugend genutzt.

Als Referenz an die berühmten Segelschiffe der Rickmers Reederei wurde der Rumpf dauerhaft grün gestrichen. Die grünen Segel des Schiffes führen diesen Gedanken weiter und machten das Schiff berühmt. Seit 1986 ist die „Alexander von Humboldt“ über 360.000 Seemeilen gefahren und hatte mehr als 35.000 Segler an Bord.

 
F.: Die „Alexander von Humboldt“ (HanseSail-Büro)


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