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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Aktionstage bis zum 09. Mai gegen Afghanistankrieg

Mit bundesweiten dezentralen Veranstaltungen und Aktionen bringt sich die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) erneut in die Diskussion um den Kriegseinsatz der Bundeswehr im Krieg in Afghanistan ein.

Im Rahmen ihrer ’Afghanistankampagne’ unter dem Motto ‚’Verhandeln statt schießen – Afghanistankrieg beenden!’ wird die Situation in dem asiatischen Land dargestellt, Möglichkeiten zum Ausstieg aus dem Krieg in öffentlichen Veranstaltungen diskutiert und Aktionen durchgeführt werden.

Als Referenten werden dazu unter anderem die Journalisten Andreas Zumach und Christoph Hörstel ihre Erfahrungen zur Kenntnis geben. DFG-VK-Bundesgeschäftsführer Monty Schädel wird Aktionen und Planungen der deutschen Friedensbewegung gegen den Krieg vorstellen. DFG-VK- und andere Friedensgruppen werden direkte Aktionen durchführen

„Mehr als 60 Prozent sprechen sich regelmäßig gegen die deutsche Beteiligung am Krieg in Afghanistan und die anderen Auslandseinsätze der Bundeswehr aus. Die Diskussion darf deshalb nicht länger nur den Militärs und den Politikern im Bundestag überlassen werden“ begründete Schädel die Aktionen der DFG-VK. „Gerade die jüngsten Diskussionen über die Erweiterung der Truppenstärke der Bundeswehr in Afghanistan macht die Einseitigkeit des Denkens deutlich“ erklärte Schädel und fordert einen konsequenten Ausstieg aus der Gewaltspirale.

„Nicht mehr Soldaten sondern der bedingungslose Abzug der Besatzungsmächte schaffen die Vorraussetzung für eine friedliche Gesellschaft in Afghanistan. Der sogenannte ’Krieg gegen den Terror’ ist nach 7 Jahren erfolglosen Agierens der Militärs nur noch für hartgesottene Militärs ein taugliches Mittel. Alle anderen haben längst eingesehen, dass die Besatzungssoldaten die Ursache für den Terror sind“.

In den Aktionstagen werden die DFG-VK-Aktive verstärkt Unterschriften unter eine Petition der Friedensbewegung sammeln, mit der die Abgeordneten des Bundestages aufgefordert werden, keiner weiteren Verlängerung des Bundeswehrmandates in Afghanistan zuzustimmen. Der Weg für eine Friedenslösung in Afghanistan soll so geebnet werden.

Für den 07./08. Juni kündigt die DFG-VK einen Internationalen Afghanistankongress in Hannover an, mit dem die Friedensbewegung den Protest gegen den Afghanistankrieg weiter verstärken und für einen sofortigen Ausstieg werben will.


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