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Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern

Abschlussbericht „Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung 2008“

Backhaus bekräftigt Anstieg der Ernteerzeugnisse

„2008 war für die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern, was die Ernteergebnisse betrifft, kein schlechtes Jahr. Auch wenn die Witterungsverhältnisse nicht optimal waren und die Erträge regional sehr unterschiedlich ausfallen, liegen die Hektarleistungen 2008 bei Getreide insgesamt größtenteils über denen des Vorjahres und teilweise auch über dem mehrjährigen Durchschnitt“, teilte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute anlässlich der Veröffentlichung des Abschlussberichtes „Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung 2008“ mit, der gemeinsam mit dem Statistischen Amt Mecklenburg-Vorpommern herausgegeben wird.

Aus den endgültigen Anbauflächen und den abschließenden Hektarerträgen für die einzelnen Getreidearten errechnet sich eine Gesamterntemenge von 4,3 Millionen Tonnen Getreide. Daran haben die Brotgetreidearten einen Anteil von 73 Prozent.

Die Qualität der diesjährigen Weizenernte zeichnet sich im Durchschnitt durch Ergebnisse aus, die deutlich unter denen des Vorjahres liegen. Bei Winterroggen hingegen sind die Ergebnisse als äußerst zufriedenstellend einzustufen. Die Backqualität der Roggenernte kann als gut bezeichnet werden. Der Ölgehalt bei Raps liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei 42,7 Prozent und entspricht damit dem Bundesdurchschnitt.

Mit einem Hektarertrag bei mittelfrühen und späten Kartoffeln von 345,6 Dezitonnen und bei Frühkartoffeln von 206,4 Dezitonnen wurde ein um zehn Prozent niedrigeres Ergebnis als im Vorjahr erzielt.

Der Abschlussbericht „Besondere Ernte – und Qualitätsermittlung 2008“ ist ab 17. Dezember 2008 im Internet unter www.regierung-mv.de auf der Homepage des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz als Publikation veröffentlicht.

Hintergrund:

Seit 1991 wird in Mecklenburg-Vorpommern die „Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung“ bei Getreide, Raps und Kartoffeln durchgeführt und zum Ende jeder Saison als Bericht veröffentlicht. Die benötigten Informationen werden durch die Auswertung von Volldruschen bzw. Proberodungen gewonnen. Die Auswahl der Felder erfolgt nach einem Stichprobenverfahren.

Der Abschlussbericht beinhaltet neben den Daten zu den Anbauflächen und Erträgen wichtiger Feldfrüchte Angaben zur Qualität der Weizen- und Roggenernte. Außerdem erfolgt eine Auswertung zur Sortenentwicklung bei Mähdruschfrüchten und Kartoffeln. Der Ergebnisdarstellung vorangestellt ist eine Beschreibung des Witterungsverlaufes und der Besonderheiten zur Vegetation des Jahres 2007/2008 und umfasst den Zeitraum von August 2007 bis August 2008.


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